Spiegel-Journalisten leiden an Morbus Ullrichi
Während in der Schweiz eine Masernepidemie ausgebrochen ist, ringen die Sportjournalisten in Deutschland mit einer bisher wenig bekannten Sommerkrankheit: Morbus Ullrichi oder zu Deutsch: gemeiner Empörungsstau.
Jens Voigt führt, Erik Zabel gewinnt Sprints: Die Deutschlandtour präsentiert sich fast wie in vergangenen Tagen. Doch der Schein trügt. Eine positive Dopingprobe würde das Rennen sofort zur Skandal-Rundfahrt machen. Tour-Direktor Kai Rapp vermutet noch genug schwarze Schafe im Feld.
Ja, Jungs, liefert uns endlich die erste positive A-Probe! Sonst findet das Rennen weiterhin unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit statt! Und die vom SPIEGEL haben schon einen dicken Hals und geschwollene Finger von wegen Morbus Ullrichi.
2 Kommentare »
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack URI
Einen Kommentar hinterlassen
You must be logged in to post a comment.
--- Alle Beiträge anzeigen ---
Powered by WordPress 2.2.1 DE


antibuerokratieteam.de






ey, was habe ich denn nun schon wieder angestellt … ???
Kommentar von Andreas Ullrich — 13.08.07 22:25 #
Einige der Radprofis hatten sich bei der Tour de France zu sehr auf die Genußfreude und Unbürokratie ;-) der Franzosen und insbesondere der französischen Antidoping-Bemühungen verlassen. Herr Armstrong ließ sich seinerzeit mal zu der Äußerung hinreißen, wenn die Franzosen ihm schon unredliche Methoden unterstellten, sollen sie sie ihm doch bitte auch nachweisen. Wohl wissend, dass die Franzosen es tunlichst unterlassen werden, das Ansehen der Tour mit allzu ernsthaften Nachforschungen zu gefährden.
Nun, wie auch immer. Ich bin sehr sicher, dass die Radprofis, die jetzt in Deutschland fahren, dieser Nachlässigkeit nicht erliegen und sich auf die sicheren Methoden und Mittel beschränken (obschon alleine die Bezeichnung NADA unserer nationalen Agentur gewisse “egalistische” “francosimile” Grundstimmungen nahelegt).
Kommentar von digito — 14.08.07 10:26 #