Halbwertszeit des “Klimwandels”?
… bei sueddeutsche.de und ihrem *gähn* Anti-Auto-Autor Jochen Wagner vielleicht nur einige Wochen, denn er ist inzwischen – Achtung! Festhalten! – beim Klima-GAU (sic!) angekommen.
Neu, jetzt noch orangiger, noch leckerer: Klima-GAU
Der “Klima-Größter-Anzunehmender-Unfall”. Verbinden Sie irgendeinen angebbaren Sinn mit diesem sprachlichen Mitesser? Ich nicht. Gar irgendeine auch nur entfernte Tatsache? Ich auch nicht.
Erübrigen wir uns einen Kommentar zum Inhalt des Artikels; wer mich kennt, weiß, dass ich mich doch nur grundlos aufrege (wo mir doch mein Arzt Aufregung verboten hat ;-))
Klares Denken erzeugt klares Sprechen erzeugt klares Handeln. Bleibt zu hoffen, dass Wagner nicht “Politiker” wird nach seiner Karrierestation als sz.de-Schreiber; ihre Halbwertszeit als solche ist, Gott sei’s getrommelt, länger als die ihrer mainstream-Agenda.
3 Kommentare »
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GAU = grösster anzunehmender Unfug… die SZ ist in dieser Hinsicht schon lange “Hochrisikotechologie”…
Kommentar von jo@chim — 20.05.07 08:46 #
[sarkasmusOn]
Wenn wir erst mal beim GAU sind, ist es auch nicht mehr weit bis zum GAU-Leiter.
Der Süddeutsche Beobachter wird uns auf dem laufenden halten, lol.
[sarkasmusOff]
Kommentar von Wolfgang — 23.05.07 01:16 #
Der “Klima-Größter-Anzunehmender-Unfall” ist der neutralste Begriff, der mir in Verbindung mit Klima seit langem untergekommen ist. Ich verstehe die halbsatzproduzierende Aufregung nicht. Ich bitte den Autor in Ruhe nochmal darüber nachzudenken. Bitte unter Zuhilfenahme einiger klimatologischer Randgedanken zu Warmzeit und Kaltzeit (die der Geologie seit langem bekannt sind und als gegeben angenommen werden dürfen).
Ich verstehe ja eine diffuse Angst vor Veränderung, aber bitte nicht dermaßen worttaub.
Kommentar von digito — 03.06.07 09:23 #