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	<title>Kommentare zu: Hans-Joachim Otto &#8211; zahlen Sie Ihre Oper selbst!</title>
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	<description>just another muppet show.</description>
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		<title>Von: LiberalHome &#171; FDP-Watch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-670839</link>
		<dc:creator>LiberalHome &#171; FDP-Watch</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 12:02:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und in Relation zum t&#228;glichen Antiliberalismus seines Umfeldes, sei es der eiernden Miriam, dem kulturf&#246;rderungsbeflissenen Otto oder NRW-&#220;berwachungsminister Ingo, zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und in Relation zum t&#228;glichen Antiliberalismus seines Umfeldes, sei es der eiernden Miriam, dem kulturf&#246;rderungsbeflissenen Otto oder NRW-&#220;berwachungsminister Ingo, zu [...]</p>
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		<title>Von: ralph</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-290297</link>
		<dc:creator>ralph</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2007 11:24:32 +0000</pubDate>
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		<description>Otto: &lt;i&gt;Schon seit den &lt;b&gt;alten&lt;/b&gt; Griechen wissen wir dass die Kultur - insbesondere soweit sie innovativ, provozierend, schockierend ist, auch eine &#246;ffentliche F&#246;rderung braucht. Der Markt muss in der Tat - und das gilt auch f&#252;r den Bereich der Kultur - soweit gelten, wie es vern&#252;nftige Marktergebnisse gibt. Das hei&#223;t, der Bereich der Kulturwirtschaft, der in Deutschland immerhin mehr Arbeitspl&#228;tze schafft als die Automobilindustrie, darf nicht durch staatliche Fehlsubventionen gesch&#228;digt werden. Aber es bleibt ein Bereich, in dem der Staat seine Verantwortung zu tragen hat. Ich nenne ein Beispiel: In keinem Land der Erde - &lt;b&gt;noch nicht mal in den USA&lt;/b&gt; - kommt die Oper ohne eine gewisse &#246;ffentliche F&#246;rderung aus. Und deswegen: Marktwirtschaft so weit wie m&#246;glich, Staat dort wo n&#246;tig.&lt;/i&gt; (http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24844/1.html)

Die von mir hervorgehobenen Textpassagen einmal unkommentiert beiseite lassend, w&#228;re Herrn Otto schon zu entgegnen: Wenn der Staat das Ziel der F&#246;rderung von Kultur, also von Staatskultur, verfolgt, dann definiert er selbstverst&#228;ndlich auch, was Kultur ist. Und indem er eine bestimmte Kultur, sprich Kultur- und Volksbildungsbeauftragte wie Peymann oder RAF-Massenm&#246;rder, f&#246;rdert, diskriminiert er nat&#252;rlich die, die nicht gef&#246;rdert werden.Ganz simpel. Zu simpel: Herr Otto kennt nur die Gegen&#252;berstellung Markt - Staat, aber das ist in dieser &quot;einseitigen&quot; Zweiseitigkeit falsch, tertium datur: Es war, historisch besehen, h&#228;ufig die Gro&#223;z&#252;gigkeit jenseites der Gesetze des Staates (Steuern) und jenseits der Gesetzes des Marktes (Sparsamkeit aka Cost-Cutting, gezielte Investition nur mit Turnover-Ausblick etc.) freigiebiger M&#228;zene, die den in der Tat marktvergessenen und staatsfernen K&#252;nstlern gegen&#252;bertraten, um sie zu f&#246;rdern oder zu verwerfen. Kunst war nie bequem, Boheme war eine existentielle Entscheidung zu Armut, Erniedrigung und Au&#223;enseitertum. Heute dagegen ist Kunst bequem: und auch wenn sich die K&#252;nstler unbequem geben, sie geben sich, solange Vater Staat sie besoldet wie Zinnsoldaten oder, noch fr&#252;her, Hofnarren, die auch mal provozieren d&#252;rfen. 

In meinen Augen sollte &quot;Kultur&quot; von f&#252;nf S&#228;ulen getragen werden: Auf dem Markt erfolgreiche K&#252;nstler, finanziell unabh&#228;ngige K&#252;nstler, privates M&#228;zenatentum (Steuerlich belohnt, der Staat tritt zur&#252;ck), marktorientiertes Sponsoring (Steuerlich noch st&#228;rker belohnt, der Staat tritt noch weiter zur&#252;ck) und staatliche F&#246;rderung, aber nur da, wo ersichtlich und transparent der Staat seine (unsere) Interessen verfolgt. Also etwa: &#196;sthetisierung seines Macht-, unseres Sicherheits- und Ordnungsanspruches durch Architektur und Stadtteilentwicklung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Otto: <i>Schon seit den <b>alten</b> Griechen wissen wir dass die Kultur &#8211; insbesondere soweit sie innovativ, provozierend, schockierend ist, auch eine &#246;ffentliche F&#246;rderung braucht. Der Markt muss in der Tat &#8211; und das gilt auch f&#252;r den Bereich der Kultur &#8211; soweit gelten, wie es vern&#252;nftige Marktergebnisse gibt. Das hei&#223;t, der Bereich der Kulturwirtschaft, der in Deutschland immerhin mehr Arbeitspl&#228;tze schafft als die Automobilindustrie, darf nicht durch staatliche Fehlsubventionen gesch&#228;digt werden. Aber es bleibt ein Bereich, in dem der Staat seine Verantwortung zu tragen hat. Ich nenne ein Beispiel: In keinem Land der Erde &#8211; <b>noch nicht mal in den USA</b> &#8211; kommt die Oper ohne eine gewisse &#246;ffentliche F&#246;rderung aus. Und deswegen: Marktwirtschaft so weit wie m&#246;glich, Staat dort wo n&#246;tig.</i> (<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24844/1.html" rel="nofollow"></a><a href='http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24844/1.html'>http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24844/1.html</a>)</p>
<p>Die von mir hervorgehobenen Textpassagen einmal unkommentiert beiseite lassend, w&#228;re Herrn Otto schon zu entgegnen: Wenn der Staat das Ziel der F&#246;rderung von Kultur, also von Staatskultur, verfolgt, dann definiert er selbstverst&#228;ndlich auch, was Kultur ist. Und indem er eine bestimmte Kultur, sprich Kultur- und Volksbildungsbeauftragte wie Peymann oder RAF-Massenm&#246;rder, f&#246;rdert, diskriminiert er nat&#252;rlich die, die nicht gef&#246;rdert werden.Ganz simpel. Zu simpel: Herr Otto kennt nur die Gegen&#252;berstellung Markt &#8211; Staat, aber das ist in dieser &#8220;einseitigen&#8221; Zweiseitigkeit falsch, tertium datur: Es war, historisch besehen, h&#228;ufig die Gro&#223;z&#252;gigkeit jenseites der Gesetze des Staates (Steuern) und jenseits der Gesetzes des Marktes (Sparsamkeit aka Cost-Cutting, gezielte Investition nur mit Turnover-Ausblick etc.) freigiebiger M&#228;zene, die den in der Tat marktvergessenen und staatsfernen K&#252;nstlern gegen&#252;bertraten, um sie zu f&#246;rdern oder zu verwerfen. Kunst war nie bequem, Boheme war eine existentielle Entscheidung zu Armut, Erniedrigung und Au&#223;enseitertum. Heute dagegen ist Kunst bequem: und auch wenn sich die K&#252;nstler unbequem geben, sie geben sich, solange Vater Staat sie besoldet wie Zinnsoldaten oder, noch fr&#252;her, Hofnarren, die auch mal provozieren d&#252;rfen. </p>
<p>In meinen Augen sollte &#8220;Kultur&#8221; von f&#252;nf S&#228;ulen getragen werden: Auf dem Markt erfolgreiche K&#252;nstler, finanziell unabh&#228;ngige K&#252;nstler, privates M&#228;zenatentum (Steuerlich belohnt, der Staat tritt zur&#252;ck), marktorientiertes Sponsoring (Steuerlich noch st&#228;rker belohnt, der Staat tritt noch weiter zur&#252;ck) und staatliche F&#246;rderung, aber nur da, wo ersichtlich und transparent der Staat seine (unsere) Interessen verfolgt. Also etwa: &#196;sthetisierung seines Macht-, unseres Sicherheits- und Ordnungsanspruches durch Architektur und Stadtteilentwicklung.</p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-288628</link>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 14:20:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin beeindruckt von den klugen Fragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin beeindruckt von den klugen Fragen.</p>
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		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-288192</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 08:46:36 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;blockquote&gt;Wo wenn nicht dort ist ein recht naheliegender Vertriebskanal f&#252;r Aufm&#252;pfiges&lt;/blockquote&gt;Exakt. Ich halte es zumindest f&#252;r naheliegender, als unter irgendwelchen Pal&#228;okonservativen f&#252;r liberales Gedankengut zu werben ;) Und es ist ja nicht so, dass es &lt;i&gt;gar keine&lt;/i&gt; Liberalen in dieserunserer FDP g&#228;be Bodo ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wo wenn nicht dort ist ein recht naheliegender Vertriebskanal f&#252;r Aufm&#252;pfiges</p></blockquote>
<p>Exakt. Ich halte es zumindest f&#252;r naheliegender, als unter irgendwelchen Pal&#228;okonservativen f&#252;r liberales Gedankengut zu werben ;) Und es ist ja nicht so, dass es <i>gar keine</i> Liberalen in dieserunserer FDP g&#228;be Bodo &#8230;</p>
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		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-288120</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Mar 2007 07:50:56 +0000</pubDate>
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		<description>@ Chr. Hoffmann - ist pr&#228;zise auch mein Gedanke^^

Die FDP ist eine sozial-demokratische Partei in gelbem Gewande - was &#252;brigens nicht weiter schlimm ist. Schlimm ist, dass ihre Gegner (und diese haben die Mehrheit in &#039;Schland) sie ungestraft f&#252;r die Vertreterin des Raubtierkapitalismus/Neoliberalismus/Apotehekerlobby/Besserverdienerpartei (sucht euch was aus) ausgeben d&#252;rfen.
Das verursacht mir regelm&#228;&#223;ig Lachkr&#228;mpfe.
Aber naja. Wo wenn nicht dort ist ein recht naheliegender Vertriebskanal f&#252;r Aufm&#252;pfiges, wie es z.B. von Achim kommt ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Chr. Hoffmann &#8211; ist pr&#228;zise auch mein Gedanke^^</p>
<p>Die FDP ist eine sozial-demokratische Partei in gelbem Gewande &#8211; was &#252;brigens nicht weiter schlimm ist. Schlimm ist, dass ihre Gegner (und diese haben die Mehrheit in &#8216;Schland) sie ungestraft f&#252;r die Vertreterin des Raubtierkapitalismus/Neoliberalismus/Apotehekerlobby/Besserverdienerpartei (sucht euch was aus) ausgeben d&#252;rfen.<br />
Das verursacht mir regelm&#228;&#223;ig Lachkr&#228;mpfe.<br />
Aber naja. Wo wenn nicht dort ist ein recht naheliegender Vertriebskanal f&#252;r Aufm&#252;pfiges, wie es z.B. von Achim kommt ;-)</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-287427</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 22:34:10 +0000</pubDate>
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		<description>Yep, Achim. Es bedarf manchmal viel Kraft, im Besitz der blau-gelben Parteikarte (die &quot;..b&#252;cher&quot; &#252;berlassen wir den Technikfeinden ;-)) zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Yep, Achim. Es bedarf manchmal viel Kraft, im Besitz der blau-gelben Parteikarte (die &#8220;..b&#252;cher&#8221; &#252;berlassen wir den Technikfeinden ;-)) zu sein.</p>
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	<item>
		<title>Von: jo@chim</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-287411</link>
		<dc:creator>jo@chim</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 22:25:13 +0000</pubDate>
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		<description>Schon das schlimm genug, Ray. Und leider nicht wirklich aussergew&#246;hnlich in meiner liberaloiden Partei. Aber wie brav er sich in all seiner sozialdemokratischen Naivit&#228;t von den Telelefties als bigotter Schn&#246;sel am Nasenring durchs Interview f&#252;hren l&#228;sst ... mein lieber Otto.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schon das schlimm genug, Ray. Und leider nicht wirklich aussergew&#246;hnlich in meiner liberaloiden Partei. Aber wie brav er sich in all seiner sozialdemokratischen Naivit&#228;t von den Telelefties als bigotter Schn&#246;sel am Nasenring durchs Interview f&#252;hren l&#228;sst &#8230; mein lieber Otto.</p>
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		<title>Von: Christian Hoffmann</title>
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		<dc:creator>Christian Hoffmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 22:18:10 +0000</pubDate>
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		<description>Was will man erwarten von der &quot;Kultur-als-Staatsziel&quot;-Posse?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was will man erwarten von der &#8220;Kultur-als-Staatsziel&#8221;-Posse?</p>
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	<item>
		<title>Von: Rayson</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2007/03/14/hans-joachim-otto-zahlen-sie-ihre-oper-selbst/comment-page-1/#comment-287150</link>
		<dc:creator>Rayson</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2007 19:51:53 +0000</pubDate>
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		<description>Aber wirklich. Typische Abgehobenheit einer sich als solche definierenden Elite.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber wirklich. Typische Abgehobenheit einer sich als solche definierenden Elite.</p>
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