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Schleichwerbung für Toyota

Montag, 12.02.07 16:07 by jo@chim - 8 Kommentare

“Leute, kauft Hybrid-Autos von Toyota!” meint Grünen-Fraktionschefin Renate Künast und schreibt damit wieder ein neues Kapitel grüner Bevormundungspolitik. “Deutsche, kauft nicht deutsche Autos?” Die Bevormundung der Bürger zum Erreichen hehrer Ziele ist ja bei den Grünen nichts neues, in diesem Fall basiert die gezielt unpatriotische Schleichwerbung für Toyota aber nicht mal auf Fakten. Abgesehen davon, dass die Grünen hier den Ruf der deutschen Schlüsselindustrie massiv beschädigen und Arbeitsplätze in Deutschland damit nicht gerade gefördert werden ist der Vorschlag von Künast nämlich auch ökologisch höchst fragwürdig. Insgesamt stößt die deutsche Toyota-Flotte laut der politisch unverdächtigen Süddeutschen nämlich zwei Gramm CO2 pro Kilometer mehr aus als die VW-Flotte (161 g/km – genau der europäische Durchschnittswert). Genauso peinlich für Oberlehrerin Künast: der Toyota Prius konsumiert in der Praxis nicht weniger Kraftstoff als ein moderner Diesel. Übrigens: Renate Künast bevorzugte in ihrer Zeit als Ministerin ein standesgemäßes deutsches Oberklassefahrzeug. Auch jetzt ist nicht bekannt, ob Künast beim Bundestagsfahrdienst oder privat mit dem politisch korrekten Toyota fährt….


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8 Kommentare »

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  1. Ich bin ja Toyota-Fan. Und der Prius ist schon ein geiles Stück Technik. Aber Hybrid ist eben eine Alternative zum Diesel – nicht mehr, nicht weniger. Toyota setzt vor allem auch in der Lexus-Flotte auf diesen Antrieb, weil Diesel insbesondere in den USA, wo die Japaner ja ihren Hauptabsatzmarkt haben, fast nur mit schweren Lastwagen assoziiert wird…

    Kommentar von Rayson — 12.02.07 16:49 #

  2. Mal abgesehen von den technische Implikationen, zu denen ich mich nicht kompetent äußern kann: Kann mir mal jemand schlüssig erklären, wieso ich wegen eines mehr oder weniger durchdachten Satzes einer Ex-Ministerin irgendwie bevormundet worden bin?? Schreibt mir irgendjemand vor, wo ich mein Auto (nicht) kaufe?
    Und zum Arbeitsplatzargument: sollen wir nicht die Produkte kaufen, die wir – aus welchen Gründen auch immer – bevorzugen, unabhängig vom Herstellungsort (es sei denn das Made in Doitschland ist ein entscheidendes Kriterium)? Ist der freie Handel am Ende doch nicht so richtig wichtig? Und: bin ich am Ende vielleicht doch ein Volksschädling, weil ich überhaupt kein Auto mein Eigen nenne (und dabei auch noch richtig glücklich bin)?

    Kommentar von FG — 12.02.07 19:52 #

  3. scheint man sich auch schon ganz furchtbar bevormundet zu fühle ;-)

    Kommentar von FG — 12.02.07 20:10 #

  4. Upps, verdammtes htmdingens: Woanders (http://www.bildblog.de/?p=2073) scheint man sich auch schon ganz furchtbar bevormundet zu fühlen.

    Kommentar von FG — 12.02.07 20:11 #

  5. Ich lach mich schlapp: deutsche Autos für deutsche Bürger. Manchem ist kein Argument zu peinlich. Aber vielleicht hat die NPD im Kern ja doch recht und kommuniziert nur ungelenk.

    Kommentar von Graham — 13.02.07 10:30 #

  6. Rayson, es gibt auch Hybrid-Diesel, die gerade eingeführt werden…

    Die subtilen Verbaucherhinweise von ex-Ministern, die selber nicht mal Toyota fahren, brauche ich nicht.

    Kommentar von Oliver Luksic — 13.02.07 13:05 #

  7. Was will man von Menschen erwarten, die Umweltschutz predigen und 5 Minuten später in ihre 5 Liter S Klasse steigen, wo der Durchschnittsverbrauch jenseits der 15 Liter Marke liegt. Sie predigen Wasser und trinken Wein, das war schon immer so. Ich denke, die einzigste Möglichkeit, das sich hier was verändert, ist das man denen die Köpfe einschlägt, anders lernen die das nicht. Zumindest aber sollten andere Gesetze geschaffen werden, wo Politiker keine uneingeschränkte Immunität mehr genießen und somit auch für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden können. Ich denke, das sich dann einige eher überlegen was sie tun.

    Kommentar von Tom — 13.02.07 23:37 #

  8. “…und Arbeitsplätze in Deutschland damit nicht gerade gefördert werden…”

    Econ 101: Was macht ein Japaner, der eben für einen verkauften PKW ein Bündel Euro bekommen hat mit diesem Stapel Papier? Er kauft davon Güter im Euroraum und implizit damit in Deutschland, die wiederum von Deutschen produziert werden. Wir leben in einer TAUSCHWIRTSCHAFT. Die Tatsache, dass jemand ein Auto im Ausland und nicht bei VW kauft, bedeutet also noch lange keine Arbeitsplatzgefährdung hierzulande.

    Man sollte sich argumentativ nicht auf das selbe Niveau wie seine Kritiker begeben. Wenn Frau Künast allerdings Toyotas in Deutschland sehen will, soll sie eine Leihwagenfirma aufmachen und den Fuhrpark mit den Hybridkutschen ausstatten.

    Kommentar von SteffenH — 16.02.07 16:35 #

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