Das KZ Guantánamo
Diese Zellen seien sehr klein, ohne Licht und ohne Möblierung, mit nichts als einem kleinen Loch in der Mitte für das Urinieren und den Stuhlgang. Sie sind oft mit Ratten, Mäusen und Kakerlaken verseucht. Die Gefangenen dürfen in der Regel keinerlei Kleidung tragen und haben keine Liegegelegenheit.
Aus einer Zusammenstellung auf Zettels Raum zum KZ Guantánamo. So drastisch hat einer unserer (leider gelöschten) Kommentatoren die Haftbedingungen im Karibik-Knast bezeichnet: wohl nicht gänzlich abwegig, wenn man die Berichte liest. Die Betreiber gehören unverzüglich vor ein ordentliches Gericht gestellt. Weltweite Proteste gegen das Pack würde ich sofort unterstützen … wenn sie denn stattfinden würden …
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es ist schon herzerweichend wie sich die europäischen Recken der sozialen Gerechtigkeit um das Wohl der Taliban kümmern. Da ist keine Lüge dreist genug. Alles nur um Vorwürfe machen zu können und mit einer nicht begründbaren, aber mit universalem Geltungsanspruch verbundenen Moral prahlen zu können. Wenn man schon sonst nichts zu bieten hat – Immerhin. Irgendwie erinnert mich das an die Zeiten, als ein asozialer, bekiffter linker Mob sich um das Wohl der “politischen Gefangenen der RAF” sorgte. Scheinbar ist deren Gedankengut längst zum Allgemeingut geworden in der PISA-BRD. Dabei sollten die Europäer erst einmal vor der eigenen Tür kehren. Anbei Repost auf einen bekannten erhellenden Artikel über die Wohltaten europäischer Übermenschen im Zusammenhang mit ihren rundum-glücklichen Gefangenen: http://www.welt.de/data/2005/10/12/787585.html
Kommentar von Rainer Lang — 27.01.07 22:10 #
Mal abgesehen davon, dass “bekifft” nicht für eine politische Charakterisierung taugt, imho: Mob war der geringste Teil derjenigen gutgläubigen, mitfühlenden und hilfsbereiten Sympathisanten die die von den RAF-Kadern kolportierte Polit-Legende der “Isolationshaft” im Namen der bürgerlichen Freiheiten in alle Welt trugen. Eher gutsituiertes Linksbürgertum (bzw. Söhne und Töchter des gutsituierten Bürgertums).
Und ich werde das Gefühl nicht los, dass es die selbe Klientel ist, die heutzutage dicke (Krokodils)tränen über das eine Guantánamo vergiesst, und über das andere Guantánamo schweigt …
Kommentar von jo@chim — 27.01.07 23:22 #
Zum bekifften Mob kann man werden, auch wenn man aus dem Linksbürgertum kommt. Das alles hat mit der Herkunft nichts zu tun und von Drogen verblödeten Paranoikern regiert werden, will ich nun wirklich nicht werden, egal ob sie dem rechten oder linken Bürgertum entsprossen sibd. Da hört bei mir die Toleranz auf, bei ihnen anscheinend nicht.
Wenn es sich im Fall der Krokodilstränenvergiesser nur die paar Survivors von damals handeln würde, dann wäre es kein Problem. Es ist alles ein klein wenig komplizierter und vor allem massenhafter.
Kommentar von Raine Lang — 30.01.07 08:59 #