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Grüner Ablasshandel

Dienstag, 16.01.07 18:29 by Oliver Luksic - 1 Kommentar

Früher verdiente die Kirche gut an den Missetaten seiner Gläubigen, heute profitiert der ökologisch-industrielle Komplex vom schlechten Gewissen der Gutmenschen aus aller Welt. Bei Atmosfair  kann man “klimabewußt fliegen”, indem Passagiere freiwillig für die von Ihnen verursachten Klimagase durch Investitionen in erneuerbare Energien zahlen.

Eine interessante Idee und ein bemerkenswertes Geschäftsmodell. Von der Kirche kann man eben doch einiges lernen! Kann man dieses Modell als eine neue Form des Ablasshandels bezeichnen, einen grünen Ablasshandel?


Das Antibuerokratieteam - seit 15.08.07 auf www.antibuerokratieteam.net

1 Kommentar »

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  1. Bei Atmosfair kann man auch ein “Praktikum” absolvieren; es werden unter anderem Informatiker mit Vordiplom gesucht. Aber bezahlen wollen sie nicht:

    “Vergütung: Keine, Zuschüsse für Miete und BerlinTicket nach Absprache”

    Wie passt das zusammen? Studenten für die gute Sache ausbeuten – was für eine Doppelmoral. Studenten ohne finanziellem Background haben so überhaupt keine Chance, dieses Praktikum zu absolvieren. Denn von irgendetwas muss man ja leben.

    Ein Skandal!

    Kommentar von Anton — 08.02.07 17:20 #

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