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Führer und Volksgemeinschaft

Donnerstag, 09.11.06 11:36 by Oliver Luksic - 9 Kommentare

Der Rechtsextremismus in Deutschland ist keine Randerscheinung. Im Gegenteil, Grüne und PDS-Anhänger sind laut Studie der FES scheinbar überproportional betroffen: vom Rand zur Mitte lautet der Titel der Studie zum Rechtsextremismus.
In ganz Deutschland sehnen sich mehr als 15 Prozent der Befragten nach einem Führer mit starker Hand, der uns zum Wohle aller regiert. 26 Prozent wollen eine Einheitspartei in Deutschland, welche die “Volksgemeinschaft” verkörpert. Armes Deutschland!


Das Antibuerokratieteam - seit 15.08.07 auf www.antibuerokratieteam.net

9 Kommentare »

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  1. Oliver,

    mach Dir mal den Spaß, das pdf-Ding vielleicht einfach mal zu überfliegen: Gulp. Einfach nur -Gulp!

    Gender-Mainstreaming; Rassismus als Querschnittthema des gesamten Unterrichtes; Rechtsextremismus als Folge sozio-ökonomischer Stigmatisierung (HartzIV und dergleichen mehr); Rechtsextremismus weder ein politisches, noch juristisches, noch geistig-ideelles, noch moralisches, sondern in erster Linie ein psychologisches Problem (= kurierbare Erkrankung des gesellschaftlichen Körpers, oder so …), fußend auf den erittenen Kränkungen armer Massen, wiederum fußend auf sozialer Ungleichheit wiederum fußend auf dem zynischen Kapitalismus mächtiger Raubtiere.

    Nee, nee, nee :)

    Kommentar von ralph — 09.11.06 12:17 #

  2. Herr Luksic

    das ist recht einfach zu erklären. Das rechtsextreme Wählerpotential der Grünen ist älter als die Grünen. Oder wissen Sie wirklich nicht, wo Menschen wie Baldur Springmann und Ritterkreuzträger (April 1945) Helmut Wandmaker einzuordnen sind. Auch der anderer Veganer Papst Franz Konz ist nicht koscher. Wenn die wählen, wählen die grün. Das ist ihnen wichtiger als das Nationale, obwohl die NPD versucht, sich diese Wähler wieder zurückzuholen.

    Hinsichtlich der Ausländerfeindlichkeit fallen die Wähler der FDP auch nicht gerade als ausländerfreundlich auf. Sie legen sich die Zahlen, wie sie Ihnen am besten passen.

    Kommentar von Libero — 09.11.06 13:07 #

  3. Das ist recht einfach zu erklärenoder wissen Sie wirklich nicht … mein lieber Libero, Ihre grossmäuligen Sprüche können Sie sich hier ebenso wie bei S&W oder den bissigen Liberalen sparen ;-)
    Die herrliche Stilblüte vom “rechtsextremen Wählerpotential der Grünen, das älter ist als die Grünen” hat mir allerdings wirklich Spass gemacht. Dankeschön! Sage niemand, dass nicht auch ein blinder Troll einmal ein Bonmot findet … oder so … gnihihi …

    Kommentar von jo@chim — 09.11.06 13:49 #

  4. Libero, die Zeiten, als Baldur Springmann&Co noch mit den Grünen identifiziert wurden, sind lange her. Seitdem, also den 70ern und frühen 80ern, erlitten die Grünen mehrfach Blutaustausch, so liegt die spontaneistische u. maoistische Masseninfusion auch schon wieder mehrere Jahrzehnte in der Vergangenheit, und einige der alten Kämpen sind längst gestorben. Ihre Argumentation wird folglich von einem Barte verunziert.

    Ansonsten hat Ralph natürlich recht, man sollte sich die Analyse einmal genauer anschauen. Normalerweise eher mit naturwissenschaftlichen und technischen Analysen konfrontiert, erlaubt mir bereits ein erster flüchtiger Blick den Verdacht, dass hier etwa ein Messproblem vorliegen könnte. In Fragestellungen, in Bewertungen der Antworten, scheinen sich Werturteile zu verstecken. Ein auch nur näherungsweise naturwissenschaftliches Niveau kann ich auch dieser sozialwissenschaftlichen Analyse nicht bescheinigen. Die Sozialwissenschaft der BRd ist noch weit vom Status der wissenschaft lichkeit entfernt. Einer sollte sich die Mühe machen, die Analyse kritisch zu hinterfragen.

    Noch ein nicht für die Goldwaage bestimmter Kommentar: “Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen”, meinen 14,8 Prozent. Allein, angesichts von PISA, angesichts zunehmender Bedeutungslosigkeit von Wissenschaft u. Forschung der BRD, angesichts sozial gerechter, vollkommener Verblödung des politischen Diskurses, angesichts {…}, erscheint das Urteil der 14,8 Prozent einer reinen Absurdität gleichzukommen.

    Kommentar von Rainer Lang — 09.11.06 15:10 #

  5. “Eigentlich sind die Deutschen anderen Völkern von Natur aus überlegen”, meinen 14,8 Prozent.

    Jetzt mal ohne empirischen Nachweis: Könnte das nicht genau jene Gruppe sein, die bei PISA schlecht abschneidet? Was hätte ich sonst, auf was ich stolz sein könnte, ausser darauf Deutscher zu sein? hat mir einmal so eine Nase erzählt … ich habe es ihm auf’s Wort geglaubt.

    Kommentar von jo@chim — 09.11.06 15:22 #

  6. Saß nicht der “National-Pazifist” und Ghaddaffi-Freund Alfred Mechtersheimer auch mal für die Grünen im Bundestag?

    Kommentar von Franjo — 09.11.06 18:00 #

  7. Ja, Mechtersheimer sass bis 1990 für die Grünen im Bundestag. Der bayrische Verfassungsschutz stellte fest, dass er sich im Folgenden zu einem der wichtigsten Protagonisten rechtsextremistischer Bestrebungen entwickelt habe.
    Mit seinem “Nationalpazifismus” stand er aber in der Friedensbewegung der 80er nicht alleine – die Forderung nach einem “neutralen” Deutschland, das aus der atlantischen Allianz ausscheiden solle, war damals Mehrheitsposition bei den Aktivisten.

    Kommentar von jo@chim — 09.11.06 18:44 #

  8. [...] Dennoch: Wenn das die Denkgewohnheit und Sprachnorm ist, die gilt - in Verbindung mit dem, was sonst so repräsentativ diagnostiziert wird, dann existieren Nationalismus und Sozialismus tatsächlich, und diese “Haltungen” existieren nicht mehr nur neben-, sondern miteinander. [...]

    Pingback von antibuerokratieteam.de » Wenn es im “Dritten Reich” keine… — 09.11.06 20:14 #

  9. @Joachim,

    das rechtsextreme grüne Wählerpotential ist tatsächlich älter. Auch die Feindschaft der Moderne und der Technologie stammt aus dieser Wurzel.

    Es amüsiert, wenn ein Großmaul einem anderen die Großmäuligkeit attestiert. Aber an einem selbst fällt sie einem erst zum Schluß auf, nicht wahr?

    Kommentar von Libero — 10.11.06 10:05 #

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