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	<title>Kommentare zu: Auch Che hat mal Recht</title>
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	<description>just another muppet show.</description>
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		<title>Von: Ein bißchen schwanger gibt es doch &#171; Freunde der offenen Gesellschaft</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-400981</link>
		<dc:creator>Ein bißchen schwanger gibt es doch &#171; Freunde der offenen Gesellschaft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 11:47:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] man ist gegen die Todesstrafe. Ein bisschen schwanger ist nicht&#8221;, schreibt Rayson in einem Kommentar auf Antib&#252;rokratieteam.de anl&#228;&#223;lich des Todesurteils gegen Saddam Hussein. Ich bin da anderer Meinung. K&#252;rzlich habe ich [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] man ist gegen die Todesstrafe. Ein bisschen schwanger ist nicht&#8221;, schreibt Rayson in einem Kommentar auf Antib&#252;rokratieteam.de anl&#228;&#223;lich des Todesurteils gegen Saddam Hussein. Ich bin da anderer Meinung. K&#252;rzlich habe ich [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: antibuerokratieteam.de &#187; Chor der zynischen Empörung</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-240845</link>
		<dc:creator>antibuerokratieteam.de &#187; Chor der zynischen Empörung</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Dec 2006 19:25:50 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Saddam Hussein schmort also nun in der H&#246;lle (falls es eine jenseitige &#214;rtlichkeit dieser Art geben sollte). Gen&#252;gend Untertanen des narzistischen und gr&#246;ssenwahnsinnigen Dikators haben jedenfalls im Namen der national-sozialistischen und panarabischen Ideologie seiner Baath-Partei ganz real - dieseitig - die H&#246;lle auf Erden erlebt, bevor seine Schergen sie ins Jenseits bef&#246;rderten. Insofern mag sich Mitleid oder gar Best&#252;rzung &#252;ber die Hinrichtung des Massenm&#246;rders bei mir nach wie vor nicht so recht einstellen - m&#246;ge er verrotten! [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Saddam Hussein schmort also nun in der H&#246;lle (falls es eine jenseitige &#214;rtlichkeit dieser Art geben sollte). Gen&#252;gend Untertanen des narzistischen und gr&#246;ssenwahnsinnigen Dikators haben jedenfalls im Namen der national-sozialistischen und panarabischen Ideologie seiner Baath-Partei ganz real &#8211; dieseitig &#8211; die H&#246;lle auf Erden erlebt, bevor seine Schergen sie ins Jenseits bef&#246;rderten. Insofern mag sich Mitleid oder gar Best&#252;rzung &#252;ber die Hinrichtung des Massenm&#246;rders bei mir nach wie vor nicht so recht einstellen &#8211; m&#246;ge er verrotten! [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217658</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Nov 2006 05:50:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Mick

&gt; oberlehrermodus an
&lt;b&gt;Delinquent&lt;/b&gt;
&gt; oberlehrermodus aus

Ich denke i.d.Z. nicht in Kategorien von &#039;Gl&#252;ck&#039; oder &#039;Pech&#039;. Ihr Beispiel mag richtig sein, und wenn es so war, ist es erschreckend. 

Es ist unabdingbare Pflicht der Justiz, so korrekt wie menschenm&#246;glich zu ermitteln (auch ohne TS) und beim leisesten Zweifel am Verfahren oder an den Sachverhalten f&#252;r den Angeklagten zu votieren.

Ein Urteil, das nicht vollstreckt wird, ist absurd. Ich k&#246;nnte mir aber vorstellen, dass ein zum Tode Verurteilter anders &#039;lebenslang&#039; einsitzt als ein zu lebenslanger FS Verurteilter mit Aussicht auf vorzeitiger Entlassung.

Aber wie gesagt, es ging mir nicht um die kriminal- bzw. justizpolitische Praxis und ihre Vor- und Nachteile, sondern um rechtsphilosophische &#220;berlegungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Mick</p>
<p>> oberlehrermodus an<br />
<b>Delinquent</b><br />
> oberlehrermodus aus</p>
<p>Ich denke i.d.Z. nicht in Kategorien von &#8216;Gl&#252;ck&#8217; oder &#8216;Pech&#8217;. Ihr Beispiel mag richtig sein, und wenn es so war, ist es erschreckend. </p>
<p>Es ist unabdingbare Pflicht der Justiz, so korrekt wie menschenm&#246;glich zu ermitteln (auch ohne TS) und beim leisesten Zweifel am Verfahren oder an den Sachverhalten f&#252;r den Angeklagten zu votieren.</p>
<p>Ein Urteil, das nicht vollstreckt wird, ist absurd. Ich k&#246;nnte mir aber vorstellen, dass ein zum Tode Verurteilter anders &#8216;lebenslang&#8217; einsitzt als ein zu lebenslanger FS Verurteilter mit Aussicht auf vorzeitiger Entlassung.</p>
<p>Aber wie gesagt, es ging mir nicht um die kriminal- bzw. justizpolitische Praxis und ihre Vor- und Nachteile, sondern um rechtsphilosophische &#220;berlegungen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mick</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217310</link>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 18:31:51 +0000</pubDate>
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		<description>@Bodo W&#252;nsch. Wenn also ein Deliquient hingerichtet wird, dann ist es sein Pech wenn sich nachher herausstellt, er war unschuldig (Soll schonmal nachweisbar vorgekommen sein, dank nachtr&#228;glicher DNA-Analyse). Schlie&#223;lich hat man bei seinem Urteil zumindest ein paar Hinweise daf&#252;r gehabt, das er schuldig war. Interessante Sichtweise. 

Was taugt ein Urteil, wenn es nicht vollstreckt wird?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Bodo W&#252;nsch. Wenn also ein Deliquient hingerichtet wird, dann ist es sein Pech wenn sich nachher herausstellt, er war unschuldig (Soll schonmal nachweisbar vorgekommen sein, dank nachtr&#228;glicher DNA-Analyse). Schlie&#223;lich hat man bei seinem Urteil zumindest ein paar Hinweise daf&#252;r gehabt, das er schuldig war. Interessante Sichtweise. </p>
<p>Was taugt ein Urteil, wenn es nicht vollstreckt wird?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217289</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 18:07:26 +0000</pubDate>
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		<description>Merci! :)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Merci! :)</p>
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		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217244</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 16:59:58 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; &lt;i&gt;Die Todesstrafe ist sehr wohl ethisch begr&#252;ndbar... &lt;/i&gt;

&lt;b&gt;Juridisch&lt;/b&gt;, Dominik, juridisch.
Wir wollen hier nicht zur Begriffsoszillation beitragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; <i>Die Todesstrafe ist sehr wohl ethisch begr&#252;ndbar&#8230; </i></p>
<p><b>Juridisch</b>, Dominik, juridisch.<br />
Wir wollen hier nicht zur Begriffsoszillation beitragen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: DDH</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217228</link>
		<dc:creator>DDH</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 16:41:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-217228</guid>
		<description>Das ist das Problem am Westlertum. Wenn man zu ihnen sagt, diese oder jene Position ist jetzt aber nicht stringent begr&#252;ndet oder in sich inkonsistent, dann grinsen sie einen frivol an und sagen, na und, dann eben nicht!

Die Todesstrafe ist sehr wohl ethisch begr&#252;ndbar - und zwar nicht nur als “Ausnahme” (merken einige &#252;berhaupt noch, wie diskursunf&#228;hig sie sind?), aber man macht sich garnicht die M&#252;he, sie zu begr&#252;nden. Fordern ist ja auch ganz sch&#246;n. Ich sag ’s ja: das ganze Westler-Ged&#246;ns ist, gerade weil es sich so gerne versucht vom “dogmatischen Libertarismus” à la Murray Rothbard abzugrenzen, eine infantile Veranstaltung. Schade, denn oft liegen die Jungs und M&#228;dels intuitiv richtig, wollen aber nicht einsehen, da&#223; Intuition ALLEINE nicht ausreicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist das Problem am Westlertum. Wenn man zu ihnen sagt, diese oder jene Position ist jetzt aber nicht stringent begr&#252;ndet oder in sich inkonsistent, dann grinsen sie einen frivol an und sagen, na und, dann eben nicht!</p>
<p>Die Todesstrafe ist sehr wohl ethisch begr&#252;ndbar &#8211; und zwar nicht nur als “Ausnahme” (merken einige &#252;berhaupt noch, wie diskursunf&#228;hig sie sind?), aber man macht sich garnicht die M&#252;he, sie zu begr&#252;nden. Fordern ist ja auch ganz sch&#246;n. Ich sag ’s ja: das ganze Westler-Ged&#246;ns ist, gerade weil es sich so gerne versucht vom “dogmatischen Libertarismus” à la Murray Rothbard abzugrenzen, eine infantile Veranstaltung. Schade, denn oft liegen die Jungs und M&#228;dels intuitiv richtig, wollen aber nicht einsehen, da&#223; Intuition ALLEINE nicht ausreicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217089</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 13:32:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-217089</guid>
		<description>&gt;&lt;i&gt;Ich denke, ein bisschen schwanger geht schon.&lt;/i&gt; 

Soso Mick, Sie &quot;denken&quot;´... - Sie meinen: 

&lt;i&gt;Die Todesstrafe ist inakzeptabel, keine Frage.&lt;/i&gt;

Doch, es gab und gibt Menschen, die sich &#252;ber die &quot;Akzeptanz&quot; oder &quot;Nichtakzeptanz&quot; Gedanken machen.

&lt;i&gt;Ein guter Grund ist die M&#246;glichkeit des Justizirrtums und der Irreversibilit&#228;t der Strafe, was die T&#246;tung eines Unschuldigen bedeuten w&#252;rde.&lt;/i&gt;

Das sind leider keine guten Gr&#252;nde. &quot;Justizirrtum&quot; ist immer m&#246;glich, auch etwa bei Freiheitsstrafen, wobei Freiheitsentzug nicht weniger &#252;bel f&#252;r den Menschen ist. Der Hinweis, dass die einmal exektuierte TS &quot;irreversibel&quot; ist, ist so wertvoll wie der Hinweis, dass es nass wird, wenn&#039;s regnet. Und so &quot;unschuldig&quot; wird der Beklagte nicht sein (k&#246;nnen), wenn niemand von seiner &quot;Unschuld&quot; juristisch &#252;berzeugt ist...

Das nur nebenbei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>><i>Ich denke, ein bisschen schwanger geht schon.</i> </p>
<p>Soso Mick, Sie &#8220;denken&#8221;´&#8230; &#8211; Sie meinen: </p>
<p><i>Die Todesstrafe ist inakzeptabel, keine Frage.</i></p>
<p>Doch, es gab und gibt Menschen, die sich &#252;ber die &#8220;Akzeptanz&#8221; oder &#8220;Nichtakzeptanz&#8221; Gedanken machen.</p>
<p><i>Ein guter Grund ist die M&#246;glichkeit des Justizirrtums und der Irreversibilit&#228;t der Strafe, was die T&#246;tung eines Unschuldigen bedeuten w&#252;rde.</i></p>
<p>Das sind leider keine guten Gr&#252;nde. &#8220;Justizirrtum&#8221; ist immer m&#246;glich, auch etwa bei Freiheitsstrafen, wobei Freiheitsentzug nicht weniger &#252;bel f&#252;r den Menschen ist. Der Hinweis, dass die einmal exektuierte TS &#8220;irreversibel&#8221; ist, ist so wertvoll wie der Hinweis, dass es nass wird, wenn&#8217;s regnet. Und so &#8220;unschuldig&#8221; wird der Beklagte nicht sein (k&#246;nnen), wenn niemand von seiner &#8220;Unschuld&#8221; juristisch &#252;berzeugt ist&#8230;</p>
<p>Das nur nebenbei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217085</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 13:26:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-217085</guid>
		<description>Hallo Stefan, Anklage und Verurteilung ehemaliger Herrscher (als Inhaber der &quot;Herrschgewalt&quot;, noch dazu einer diktatorischen [= weitgehend unkontrollierten] wie Saddams Regentschaft) geh&#246;rt nicht nur zum Schwierigsten, sondern auch zum Umstrittensten, was Juristen wie Rechtsphilosophen sich antun k&#246;nnen.

Aber die &quot;Todesstrafe&quot; ist &#252;berhaupt kein Problem der &#039;Moral&#039;. Sie ist ein m&#246;glicher Rechtsakt, dazu gleich mehr.

&lt;strong&gt;Pers&#246;nlich&lt;/strong&gt; aus diesen oder jenen Gr&#252;nden f&#252;r oder gegen die TS zu sein, hei&#223;t, ein Urteil (= Meinung) zu f&#228;llen. Das ist nat&#252;rlich legitim und nicht weiter begr&#252;ndbar. Die meisten Leute, wenn nicht alle, nehmen eine der beiden Positionen ein (sie &quot;entscheiden&quot; sich, wonach auch immer), OHNE von den n&#246;tigen &lt;strong&gt;rechts&lt;/strong&gt;philosophischen Erw&#228;gungen zu wissen, geschweige denn, entsprechende Erw&#228;gungen angestellt zu haben...

Ich selbst bef&#252;rworte die TS aus rein &lt;strong&gt;rechtsphilosophischen Gr&#252;nden&lt;/strong&gt;, wie oben nicht einmal kurz angerissen. Aus staatspraktischen und politischen Gr&#252;nden lehne ich sie (wie hohe und h&#246;chste Freiheitsstrafen sllerdings auch) entschieden ab: Ich w&#252;rde keiner tats&#228;chlichen Staatsgewalt - und erst recht keiner, die demokratisch entstanden ist - nach aller historischen Erfahrung zutrauen, mit dem Strafrechtsinstrument der TS verantwortungsvoll (= juridisch korrekt) umzugehen. Es war und wird zuviel Schindluder damit getrieben. Es gilt: &lt;em&gt;In dubio pro reo.&lt;/em&gt;

Die &lt;em&gt;Exekution&lt;/em&gt; eines einmal verh&#228;ngten Todesurteils ist etwas anderes und geh&#246;rt allerdings nicht mehr in die Sph&#228;re dessen, was Rechtsphilosophen beackern. Dass das unn&#246;tige Zuf&#252;gen von Schmerz, das vors&#228;tzliche oder grob fahrl&#228;ssige &quot;Wartenlassen&quot; in &quot;Todeszellen&quot; usw. NICHT legitim sein kann, versteht sich von selbst.

&lt;u&gt;Fazit:&lt;/u&gt; Ungeachtet der m&#246;glichen Korrektheit des Todesurteils gegen&#252;ber Saddam: ihn zu t&#246;ten, hat das irgendwann mit der tats&#228;chlichen Exekution &#039;beauftragte&#039; Regime nicht &#039;verdient&#039;. Noch k&#252;rzer: IMHO ist das Todessurteil (vielleicht) korrekt, wirklich get&#246;tet werden aber sollte er nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan, Anklage und Verurteilung ehemaliger Herrscher (als Inhaber der &#8220;Herrschgewalt&#8221;, noch dazu einer diktatorischen [= weitgehend unkontrollierten] wie Saddams Regentschaft) geh&#246;rt nicht nur zum Schwierigsten, sondern auch zum Umstrittensten, was Juristen wie Rechtsphilosophen sich antun k&#246;nnen.</p>
<p>Aber die &#8220;Todesstrafe&#8221; ist &#252;berhaupt kein Problem der &#8216;Moral&#8217;. Sie ist ein m&#246;glicher Rechtsakt, dazu gleich mehr.</p>
<p><strong>Pers&#246;nlich</strong> aus diesen oder jenen Gr&#252;nden f&#252;r oder gegen die TS zu sein, hei&#223;t, ein Urteil (= Meinung) zu f&#228;llen. Das ist nat&#252;rlich legitim und nicht weiter begr&#252;ndbar. Die meisten Leute, wenn nicht alle, nehmen eine der beiden Positionen ein (sie &#8220;entscheiden&#8221; sich, wonach auch immer), OHNE von den n&#246;tigen <strong>rechts</strong>philosophischen Erw&#228;gungen zu wissen, geschweige denn, entsprechende Erw&#228;gungen angestellt zu haben&#8230;</p>
<p>Ich selbst bef&#252;rworte die TS aus rein <strong>rechtsphilosophischen Gr&#252;nden</strong>, wie oben nicht einmal kurz angerissen. Aus staatspraktischen und politischen Gr&#252;nden lehne ich sie (wie hohe und h&#246;chste Freiheitsstrafen sllerdings auch) entschieden ab: Ich w&#252;rde keiner tats&#228;chlichen Staatsgewalt &#8211; und erst recht keiner, die demokratisch entstanden ist &#8211; nach aller historischen Erfahrung zutrauen, mit dem Strafrechtsinstrument der TS verantwortungsvoll (= juridisch korrekt) umzugehen. Es war und wird zuviel Schindluder damit getrieben. Es gilt: <em>In dubio pro reo.</em></p>
<p>Die <em>Exekution</em> eines einmal verh&#228;ngten Todesurteils ist etwas anderes und geh&#246;rt allerdings nicht mehr in die Sph&#228;re dessen, was Rechtsphilosophen beackern. Dass das unn&#246;tige Zuf&#252;gen von Schmerz, das vors&#228;tzliche oder grob fahrl&#228;ssige &#8220;Wartenlassen&#8221; in &#8220;Todeszellen&#8221; usw. NICHT legitim sein kann, versteht sich von selbst.</p>
<p><u>Fazit:</u> Ungeachtet der m&#246;glichen Korrektheit des Todesurteils gegen&#252;ber Saddam: ihn zu t&#246;ten, hat das irgendwann mit der tats&#228;chlichen Exekution &#8216;beauftragte&#8217; Regime nicht &#8216;verdient&#8217;. Noch k&#252;rzer: IMHO ist das Todessurteil (vielleicht) korrekt, wirklich get&#246;tet werden aber sollte er nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Olaf Petersen</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-217067</link>
		<dc:creator>Olaf Petersen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2006 12:41:30 +0000</pubDate>
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		<description>Die Todesstrafe ist ein Instrument der Rache und nicht der Gerechtigkeit. Saddams Exekution wird das sunnitische Dreieck f&#252;r immer in eine &#039;red zone&#039; verwandeln und die inneren Konflikte im Irak vertiefen.

Damit tr&#228;gt die Exekution den Stempel der pers&#246;nlichen Rache George W. Bushs - na wenigstens da gilt dann &quot;mission accomplished&quot;.

Der Preis dieser Rache wird die endg&#252;ltige Spaltung des Irak sein. Dass Bush bei seinem Rachefeldzug v&#246;llig &#252;bersehen hat, dass er in allen Belangen die iranische Sache beg&#252;nstigt, macht das Desaster erst so richtig komplett - und Bush quasi zum Hochverr&#228;ter an den strategischen Interessen der USA.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Todesstrafe ist ein Instrument der Rache und nicht der Gerechtigkeit. Saddams Exekution wird das sunnitische Dreieck f&#252;r immer in eine &#8216;red zone&#8217; verwandeln und die inneren Konflikte im Irak vertiefen.</p>
<p>Damit tr&#228;gt die Exekution den Stempel der pers&#246;nlichen Rache George W. Bushs &#8211; na wenigstens da gilt dann &#8220;mission accomplished&#8221;.</p>
<p>Der Preis dieser Rache wird die endg&#252;ltige Spaltung des Irak sein. Dass Bush bei seinem Rachefeldzug v&#246;llig &#252;bersehen hat, dass er in allen Belangen die iranische Sache beg&#252;nstigt, macht das Desaster erst so richtig komplett &#8211; und Bush quasi zum Hochverr&#228;ter an den strategischen Interessen der USA.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mick</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-216901</link>
		<dc:creator>Mick</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 19:40:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-216901</guid>
		<description>Ich denke, ein bisschen schwanger geht schon. Die Todesstrafe ist inakzeptabel, keine Frage. Und eine Demokratie und ein Rechtsstaat kann es sich nicht leisten, diese anzuwenden. Ein guter Grund ist die M&#246;glichkeit des Justizirrtums und der  Irreversibilit&#228;t der Strafe, was die T&#246;tung eines Unschuldigen bedeuten w&#252;rde. Die daraus folgende elend lange Warterei auf den Tod ist unw&#252;rdig aber notwendig.

Aber genauso untauglich wie die Anwendung des StGB beim Kampf zwischen Soldaten im Sch&#252;tzengraben ist IMHO das Verbot der Todesstrafe bei der Verurteilung von Diktatoren. Deren Verbrechen sind meistens gut belegbar und die Inhaftierung des Diktators w&#252;rde die Anh&#228;nger noch motivieren, weiterzumachen. Ein toter Diktator macht auch dem Letzten klar, dass kein Weg zur&#252;ck f&#252;hrt.  

Au&#223;erdem zeigt in meinen Augen der Irak eine gro&#223;e Reife bei der Durchf&#252;hrung des Prozesses unter schwierigsten Bedingungen. Andere Postdiktaturen waren da weniger zimperlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich denke, ein bisschen schwanger geht schon. Die Todesstrafe ist inakzeptabel, keine Frage. Und eine Demokratie und ein Rechtsstaat kann es sich nicht leisten, diese anzuwenden. Ein guter Grund ist die M&#246;glichkeit des Justizirrtums und der  Irreversibilit&#228;t der Strafe, was die T&#246;tung eines Unschuldigen bedeuten w&#252;rde. Die daraus folgende elend lange Warterei auf den Tod ist unw&#252;rdig aber notwendig.</p>
<p>Aber genauso untauglich wie die Anwendung des StGB beim Kampf zwischen Soldaten im Sch&#252;tzengraben ist IMHO das Verbot der Todesstrafe bei der Verurteilung von Diktatoren. Deren Verbrechen sind meistens gut belegbar und die Inhaftierung des Diktators w&#252;rde die Anh&#228;nger noch motivieren, weiterzumachen. Ein toter Diktator macht auch dem Letzten klar, dass kein Weg zur&#252;ck f&#252;hrt.  </p>
<p>Au&#223;erdem zeigt in meinen Augen der Irak eine gro&#223;e Reife bei der Durchf&#252;hrung des Prozesses unter schwierigsten Bedingungen. Andere Postdiktaturen waren da weniger zimperlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Freunde der offenen Gesellschaft &#187; Ein bißchen schwanger gibt es doch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-216890</link>
		<dc:creator>Freunde der offenen Gesellschaft &#187; Ein bißchen schwanger gibt es doch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 19:05:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-216890</guid>
		<description>[...] &#8220;Entweder man ist f&#252;r oder man ist gegen die Todesstrafe. Ein bisschen schwanger ist nicht&#8221;, schreibt Rayson in einem Kommentar auf Antib&#252;rokratieteam.de anl&#228;&#223;lich des Todesurteils gegen Saddam Hussein. Ich bin da anderer Meinung. K&#252;rzlich habe ich mich an dieser Stelle dezidiert gegen utilitaristische Argumente f&#252;r die Todesstrafe und gegen die Todesstrafe schlechthin stark gemacht. Ich sehe keinen Grund, ein Wort davon zur&#252;ckzunehmen. Doch wenn ich die Reaktionen von EU, UN, Amnesty International (die sich eigentlich um die Opfer von Diktatoren k&#252;mmern sollten, nicht um diese selbst) e tutti quanti h&#246;re, wie inhuman und unzivilisiert die Hinrichtung Saddams sein w&#252;rde, so da&#223; man doch gef&#228;lligst darauf verzichten solle, dann kommt mir das kalte Kotzen. Hier wird Humanit&#228;t pervers. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] &#8220;Entweder man ist f&#252;r oder man ist gegen die Todesstrafe. Ein bisschen schwanger ist nicht&#8221;, schreibt Rayson in einem Kommentar auf Antib&#252;rokratieteam.de anl&#228;&#223;lich des Todesurteils gegen Saddam Hussein. Ich bin da anderer Meinung. K&#252;rzlich habe ich mich an dieser Stelle dezidiert gegen utilitaristische Argumente f&#252;r die Todesstrafe und gegen die Todesstrafe schlechthin stark gemacht. Ich sehe keinen Grund, ein Wort davon zur&#252;ckzunehmen. Doch wenn ich die Reaktionen von EU, UN, Amnesty International (die sich eigentlich um die Opfer von Diktatoren k&#252;mmern sollten, nicht um diese selbst) e tutti quanti h&#246;re, wie inhuman und unzivilisiert die Hinrichtung Saddams sein w&#252;rde, so da&#223; man doch gef&#228;lligst darauf verzichten solle, dann kommt mir das kalte Kotzen. Hier wird Humanit&#228;t pervers. [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: stefanolix</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-216851</link>
		<dc:creator>stefanolix</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 17:13:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-216851</guid>
		<description>Bodo, ich war bisher bei weit &#252;ber 90% der &#246;ffentlich bekanntgewordenen F&#228;lle von vollstreckten Todesurteilen gegen die Todesstrafe. Wenn man sich ansieht, wof&#252;r und unter welchen Bedingungen heute auf der Welt Menschen hingerichtet werden, muss man IMHO zu dieser Auffassung kommen. 

Ich war aber auch der Meinung, dass man die Todesstrafe z.B. f&#252;r schwere Verbrechen gegen die Menschheit oder f&#252;r F&#228;lle von Massenmord in der Hinterhand haben sollte. Die Lehre aus N&#252;rnberg sollte doch eigentlich auch sein: die Weltgemeinschaft kann eine Diktatur beenden, das Volk befreien und die obersten Verantwortlichen f&#252;r den Massenmord mit dem Tod bestrafen. Wir wissen, dass es anders kam ...

In Diskussionen bei S &amp; W, mit Rayson und anderen Bloggern ist mir aber inzwischen klargeworden, dass man nicht &quot;ein bi&#223;chen&quot; daf&#252;r und zu &#252;ber 90% dagegen sein kann. Deshalb bin ich jetzt auch bei Saddam und &#228;hnlichen Verbrechern daf&#252;r, eine Haftstrafe bis zum Tode einzuf&#252;hren, die unter besonders harten Bedingungen steht und auch bei Krankheit oder Altersdemenz nicht ausgesetzt werden kann.

Nach meinen Informationen hat Saddam vor einem rechtsstaatlichen Gericht gestanden (soweit das im Irak momentan m&#246;glich ist) und eine entsprechende Verteidigung wurde ihm zugestanden. Die Todesstrafe galt im Irak zur Zeit seiner Verbrechen, sie konnte auch f&#252;r solche Verbrechen verh&#228;ngt werden und sie gilt heute noch. Insofern w&#228;re er -- rein juristisch gesehen -- wohl innerhalb einiger Wochen zu exekutieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bodo, ich war bisher bei weit &#252;ber 90% der &#246;ffentlich bekanntgewordenen F&#228;lle von vollstreckten Todesurteilen gegen die Todesstrafe. Wenn man sich ansieht, wof&#252;r und unter welchen Bedingungen heute auf der Welt Menschen hingerichtet werden, muss man IMHO zu dieser Auffassung kommen. </p>
<p>Ich war aber auch der Meinung, dass man die Todesstrafe z.B. f&#252;r schwere Verbrechen gegen die Menschheit oder f&#252;r F&#228;lle von Massenmord in der Hinterhand haben sollte. Die Lehre aus N&#252;rnberg sollte doch eigentlich auch sein: die Weltgemeinschaft kann eine Diktatur beenden, das Volk befreien und die obersten Verantwortlichen f&#252;r den Massenmord mit dem Tod bestrafen. Wir wissen, dass es anders kam &#8230;</p>
<p>In Diskussionen bei S &amp; W, mit Rayson und anderen Bloggern ist mir aber inzwischen klargeworden, dass man nicht &#8220;ein bi&#223;chen&#8221; daf&#252;r und zu &#252;ber 90% dagegen sein kann. Deshalb bin ich jetzt auch bei Saddam und &#228;hnlichen Verbrechern daf&#252;r, eine Haftstrafe bis zum Tode einzuf&#252;hren, die unter besonders harten Bedingungen steht und auch bei Krankheit oder Altersdemenz nicht ausgesetzt werden kann.</p>
<p>Nach meinen Informationen hat Saddam vor einem rechtsstaatlichen Gericht gestanden (soweit das im Irak momentan m&#246;glich ist) und eine entsprechende Verteidigung wurde ihm zugestanden. Die Todesstrafe galt im Irak zur Zeit seiner Verbrechen, sie konnte auch f&#252;r solche Verbrechen verh&#228;ngt werden und sie gilt heute noch. Insofern w&#228;re er &#8212; rein juristisch gesehen &#8212; wohl innerhalb einiger Wochen zu exekutieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-216766</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 14:06:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-216766</guid>
		<description>@stefanolix

&gt;&lt;i&gt;Wenn man sich dazu &lt;b&gt;durchringt&lt;/b&gt;, auch im Fall Saddams gegen die Todesstrafe zu sein&lt;/i&gt;

Ich bin mir nicht sicher, ob es Euch/Ihnen um die Todesstrafe als solche oder um die soeben verh&#228;ngte Todesstrafe gegen Saddam geht...

&quot;Durchringen&quot; zu etwas ist kein guter Berater. Eher schon durchdenken.

Es gibt einen guten rechtsphilosophischen Grund (1) &lt;b&gt;f&#252;r&lt;/b&gt; die Todesstrafe, und auch nur einen Tatbestand (2), der sie erforderlich macht - hingegen einige (3) ebenso gute Rechtfertigungsgr&#252;nde oder Ausnahmetatbest&#228;nde (3), aus einer m&#246;glichen Todesstrafe eine Freiheitsstrafe zu machen.

1. Der allgemeine, universale Anspruch auf Rechtssicherheit mit seinesgleichen
2. Die willentliche T&#246;tung eines anderen Menschen
3. T&#246;tung im Affekt, K&#246;rperverletzung mit t&#246;dlichem Ausgang, T&#246;tung auf Verlangen des Get&#246;teten, T&#246;tung von unheilbaren Geiseskranken, T&#246;tung aus politischen Gr&#252;nden, T&#246;tung durch Unterlassung.

Noch nicht beantwortet ist die hier nicht gestellte juristische oder &quot;v&#246;lkerrechtliche&quot; Frage, ob Saddam vor einem ordentlichen Gericht gestanden hat oder nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@stefanolix</p>
<p>><i>Wenn man sich dazu <b>durchringt</b>, auch im Fall Saddams gegen die Todesstrafe zu sein</i></p>
<p>Ich bin mir nicht sicher, ob es Euch/Ihnen um die Todesstrafe als solche oder um die soeben verh&#228;ngte Todesstrafe gegen Saddam geht&#8230;</p>
<p>&#8220;Durchringen&#8221; zu etwas ist kein guter Berater. Eher schon durchdenken.</p>
<p>Es gibt einen guten rechtsphilosophischen Grund (1) <b>f&#252;r</b> die Todesstrafe, und auch nur einen Tatbestand (2), der sie erforderlich macht &#8211; hingegen einige (3) ebenso gute Rechtfertigungsgr&#252;nde oder Ausnahmetatbest&#228;nde (3), aus einer m&#246;glichen Todesstrafe eine Freiheitsstrafe zu machen.</p>
<p>1. Der allgemeine, universale Anspruch auf Rechtssicherheit mit seinesgleichen<br />
2. Die willentliche T&#246;tung eines anderen Menschen<br />
3. T&#246;tung im Affekt, K&#246;rperverletzung mit t&#246;dlichem Ausgang, T&#246;tung auf Verlangen des Get&#246;teten, T&#246;tung von unheilbaren Geiseskranken, T&#246;tung aus politischen Gr&#252;nden, T&#246;tung durch Unterlassung.</p>
<p>Noch nicht beantwortet ist die hier nicht gestellte juristische oder &#8220;v&#246;lkerrechtliche&#8221; Frage, ob Saddam vor einem ordentlichen Gericht gestanden hat oder nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Bodo Wünsch</title>
		<link>http://www.antibuerokratieteam.de/2006/11/05/auch-che-hat-mal-recht/comment-page-1/#comment-216765</link>
		<dc:creator>Bodo Wünsch</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2006 13:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.antibuerokratieteam.de/?p=1178#comment-216765</guid>
		<description>&gt;&lt;i&gt;... Humanit&#228;t... human... inhuman...&lt;/i&gt;

Wenn Strafe &quot;human&quot; w&#228;re, w&#228;re sie keine Strafe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>><i>&#8230; Humanit&#228;t&#8230; human&#8230; inhuman&#8230;</i></p>
<p>Wenn Strafe &#8220;human&#8221; w&#228;re, w&#228;re sie keine Strafe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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