Stamokap
Das Daimler Chrysler Management möchte gerne sein Marktversagen in der Causa Smart mit ein paar Milliönchen subventioniert haben, ist bei SPON zu lesen. Wie nennt man nun sowas? Stamokap? Chuzpe? Schlicht Erpressung?
However: In jedem Fall ist es ein Beispiel, inwieweit auch in der hiesigen Sowjetrepublik inzwischen Subventionitis den Markt ersetzt …
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Nun, DCX beruft sich hier auf reguläre Subventionsprogramme und somit auf geltendes Recht.
Man müsste deren Management sofort feuern, würden sie nicht versuchen, diese Kohle abzugreifen.
Wenn man “Freibier” ruft, kann man nachher schlecht schreien, “haltet den Dieb”, wenn die Gäste nicht zahlen, aber bis zum Koma saufen.
Oder anders: Natürlich ist das grandioser Schwachsinn, was da geschieht, aber wo verortet man den Schuldigen?
Der seinen Eigentümern verpflichtete und seinen Vorteil suchende Konzern ist es nicht.
Kommentar von andreas — 08.09.06 16:53 #
Schon klar, andreas – in Abwandlung von Gevatter Hayek: There’s no such thing as ‘Freibier’.
Als “Schuldige” an diesem, wie Du richtig schreibst, grandiosen Schwachsinn würde ich auch nicht die Management-Bürokraten bei Daimler identifizieren, sondern die Politkommissare der Subventionierten Sowjetrepublik Deutschland (die sich, leider nicht ganz zu Unrecht, darauf berufen können, von einem Volk im Koma berufen worden zu sein).
Kommentar von jo@chim — 08.09.06 17:24 #
Wobei sich bei mir leider der Verdacht aufdrängt, dass selbige eventuell bei der Schaffung eines solchen Gesetzes die Hand aufgehalten haben. Aber man will ja niemanden verleumden, ergo gehören die dafür verantwortlichen Politiker ins Irrenhaus(bloß nicht ins EU-Parlament, was ja meist gemacht wird).
Kommentar von Hardy — 09.09.06 11:49 #