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The Libertarian and the War

Sonntag, 30.07.06 15:01 by jo@chim - 4 Kommentare

[...] Die Terroristen und ihre staatlichen Unterstützer haben uns den Krieg erklärt. Dieser richtet sich nicht gegen ??das Schlechte? der westlichen Zivilisation, sondern gegen ihre innersten Tugenden: Gegen die Freiheit der Gedanken, der Rede und des Gewissens, gegen Rationalität, gegen Gleichberechtigung, gegen Pluralismus und Toleranz. Gegen wirklich alle Tugenden, die zivilisierte Menschen über Barbarei, Sklaverei und Fanatismus erheben [...]

Die ßbersetzung von Eric S. Raymonds Anti Idiotarian Manifesto schlummerte einige Zeit auf den Rechnern von Daniel Fallenstein und mir vor sich hin – nicht zuletzt wegen des triefenden Pathos, der nicht unbedingt unser Ding ist.

Der libertäre Open-Source-Aktivist Eric Steven Raymond, besser bekannt als Autor des Buches The Cathedral and the Bazaar, tritt für ein entschlossenes, wo notwendig militärisches, Vorgehen gegen den Terror ein und unterstützt den War on Terrorism (damit befindet er sich unter den traditionell isolationistischen US-Libertarians in einer Minderheitenposition).

Daniel hat sich nun, wie ich erst jetzt bemerkt habe, vor einigen Tagen ein Herz gefasst und unsere ßbersetzung auf e pluribus unum, wenn schon nicht mit meiner :) so wenigstens mit Zustimmung des Autors veröffentlicht.


Das Antibuerokratieteam - seit 15.08.07 auf www.antibuerokratieteam.net

4 Kommentare »

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  1. Sorry! Du hast was bei mir gut.

    Kommentar von DF — 30.07.06 19:38 #

  2. Danke für die Übersetzung. Raymond triftt es recht gut. Erstaunlich, dass er sich offenbar als “Anarchist” versteht!

    Kommentar von Wolfgang Scheide — 31.07.06 09:36 #

  3. Zu unterkomplex und theoretisch sehr inkonsistent.

    Kommentar von Dietmar-Dominik Hennig — 31.07.06 18:01 #

  4. Na ‘ne theoretische Arbeit soll das Manifesto ja wohl eher nicht darstellen …

    Wenn mich Daniel in seinem jugendlichen Ungestüm nicht überrollt hätte, würde die Übersetzung auch nach wie vor ein verschämtes Dasein in meinem Folder “Projects” führen – Formulierungen wie tollwütige Hunde liegen mir absolut nicht … und sind leider auch sehr schwer anders zu übersetzen.
    Inhaltlich, nicht im Duktus (hattest Du derlei nicht irgendwo sehr witzig als Sofa Samurai bezeichnet?), stimme ich allerdings mit Eric überein.

    Eine sachliche Diskussion unter jenen die sich auf libertäre Positionen beziehen – jenseits der Schablonen “Neocon-Abweichler” vs. “Appeasenik” – darüber, ob der liberale Isolationismus des 19.Jahrhunderts im Zeitalter der möglichen globalen Massenvernichtung und des Islamofaschismus nicht eine Kapitulation vor denen, die ein totalitäres Kalifat errichten wollen darstellt wäre freilich überfällig.

    Aber bitte nicht als Raymond’sche Redneck-Folklore oder auf Antiwar.com Niveau …

    Kommentar von jo@chim — 31.07.06 18:27 #

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