Geh mir aus der Sonne, Nervensäge
P.S. Achim Hecht vom “libertär-neokonservativen Kampfbund der hündischen Bush-Bejubler” ist in wirtschaftspolitischer Hinsicht eine armselige Pfeiffe (leider zutreffender Insiderhinweis)
So einer aus der Alphonard-Truppe, der unter dem Pseudonym Dr. Dean anonym (bzw. scheinbar anonym – remember Nixxer ;)) einen leicht hysterischen Feldzug gegen alles, was er unter “neoliberal” oder “rechtsliberal” subsummiert, führt.
Gerne auch mal wie oben mit persönlichen Beleidigungen gegenüber mir oder anderen Liberalen. Seiner Meinung nach ist das dann Links”liberalismus”.
Nun ja, geschenkt, im Netz treibt sich allerlei schräges Volk mit wirren Vorstellungen herum. Ich setze mich gerne mit linksliberalen Positionen auseinander. Aber nicht mit Etikettenschwindlern.
Zur persönlichen Ebene: Beruhig dich Junge. Setz dich in dein Gummiboot und kuriere die Krampfadern aus, nimm vor allen die Psychopillen, die dir dein Arzt verordnet hat (aber nicht zuviele!). Und: Geh mir aus der Sonne, Nervensäge.
6 Kommentare »
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Diese unregelmäßigen, aber häufigen Ausfälle sind schon seltsam, zumal sie völlig unprovoziert kommen. Ist offensichtlich ein recht labiler Charakter, der Kollege. Sehr unangenehm, solche Leute.
Kommentar von statler — 14.07.06 18:37 #
Gute Antwort auf eine dumme und ideologisierte Bemerkung. Die “persönliche Beleidigung” ist das nicht-Argument derjenigen, die keine wirkliche Argumente haben.
Kommentar von Marta Salazar — 14.07.06 22:24 #
Dank dieser Art von “Linksliberalismus” wird leider frueher oder spaeter das Wort “liberal” eine aehnliche Bedeutung haben wie in Amerika. Warscheinlich bezeichnen sich inzwischen sogar PDS-Anhaenger als Linksliberal, die Positionen und Kommentare in den entsprechenden Blogs lassen jedenfalls nicht gerade darauf schliessen, dass die Autoren irgendetwas rechts von der PDS waehlen – das ist vielmehr dort, wo man SPD und Gruene als “neoliberal” bezeichnet.
Kommentar von Philipp Krebs — 15.07.06 01:16 #
Aber auch Konservative und Nationalisten, wie mit den Etiketten rechtsliberal und nationalliberale herumlaufen, schaden dem Liberalismus nicht weniger als die selbsternannten Linksliberalen. Man denke nur an Knallköpfe wie diesen Shirinovski oder Jörg Haider, Mitglied einer Partei, die sich freiheitlich nennt.
Kommentar von Alex — 15.07.06 09:16 #
@Alex: “rechts”liberal … “links”liberal … imho bedeuten beide Spielarten meist nur “halben Liberalismus”:
Die einen wollen wirtschaftliche Freiheit – und lassen, wenn es um ihr Verständnis von “Moral” oder nationalistische Idiotien geht, ganz schnell den staatsgläubigen Autoritaristen heraushängen.
Die anderen fordern Bürgerrechte, Toleranz (meist nur für eigene Wertevorstellungen) und Staatskritik ein – erkennen aber nicht, dass dies nur auf Basis wirtschaftlicher Freiheit funktionieren kann.
In der Beurteilung Schirinowskis und Haiders (nicht mehr FPÖ, sondern “BZÖ” übrigens) stimme ich mit Dir überein. Leider hat es bezüglich Letzerem auch bei Liberalen ein paar Knallchargen gegeben, die nicht gleich erkannt haben, dass der nichts, aber auch gar nichts Liberales an sich hat. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass dies auf obigen Quälgeist ebenso zutrifft: macht auf liberal, hat aber ganz andere Ziele. So eine Art “Linkshaider der Blogsphere” :P
Kommentar von jo@chim — 15.07.06 11:51 #
Nachtrag: was für widerwärtiges Volk sich da gerne als links”liberal” profilieren möchte, kann man in der Kommentarsektion von dem hier bewundern.
Und Daniel Weber aus Wesseling (ja der, der dem jüdischen Journalisten Henryk M. Broder gerne etwas Feuerzeuggas schicken wollte) darf natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Kommentar von jo@chim — 15.07.06 12:54 #