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Smash TV and Economics!

Donnerstag, 01.06.06 09:51 by jo@chim - 5 Kommentare

Auf welch fast schon bemitleidenswert niedrigem Niveau linksextreme “Theroriebildung” stattfindet zeigt ein Textverweis in Che’s Kriegstagebuch: Auf linksnet.de kolportiert Prof. Dr. Herbert Schui, der an der Hochschule für Wirtschaft und Politik in Hamburg lehrt(!) die alte Agitprop-Parole der linken Antiliberalen einer angeblichen Nähe von Neoliberalismus und Rechtsextremismus.

Die Grundlagen der Politik offizieller RepräsentInnen der Berliner Republik und des organisierten Rechtsextremismus liegen nicht weit auseinander – Schnittstelle beider Entwürfe der Neoliberalismus

titelt er und unterstellt Liberalen Nähe zur “Rassenhygiene” der Nationalsozialisten.
Bei Statler und Waldorf gibts eine passende Antwort zu dieser – wirklich rotzfrechen – Verunglimpfung liberalen Denkens. Trotz aller Unappetitlichkeit des Vorwurfs aber: Bei den Commies nichts Neues, könnte man schreiben. Derlei Stuss haben schon die Krawallautonomen in den 80er und 90er Jahren verzapft.

Eine erhellende und spassige Stilblüte zu dem was linke Antiliberale als intellektuelle Herausforderung betrachten, liefert der staatsbesoldete Propagandaproduzent dann allerdings im letzten Absatz seines Pamphletes:

Was ist geeignet, die Sozialisation des totalen Marktes, das System allumfassender Benutzungsverhältnisse und die priesterliche Rolle der Wirtschaftswissenschaften und des Fernsehens zu durchbrechen? Die Antwort hierauf ist die wesentliche intellektuelle und politische Herausforderung der Gegenwart

Na denn, wenn’s nicht mehr ist, GenossInnen: Smash TV and Economics! Singt Arbeiterlieder und studiert die Werke des grossen Vorsitzenden Lölli! :P


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5 Kommentare »

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  1. Never mind the bollocks, never mind the Schui.

    Die HWP ist eine Gewerkschaftshochschule, eine halbmarxistische Kaderschmiede, deren wissenschaftlicher Output gleich Null ist. In der Hamburger Politik wird völlig zurecht die Schließung diskutiert.

    Für Schui selbst gilt ähnliches. Seine Publikationsliste ist…naja, sagen wir mal: amüsant. Wissenschaftlich läuft da jedenfalls nichts, also muß er es mit Propaganda versuchen.

    Kommentar von statler — 01.06.06 10:28 #

  2. Oh, ich habe mich getäuscht. Die HWP wurde schon 2005 geschlossen. Siehst Du, der Laden ist so unbedeutend, daß man nichtmal bemerkt, wenn er verschwindet.

    Kommentar von statler — 01.06.06 10:31 #

  3. Hihi. Eine kurze Recherche ergibt übrigens, dass Herr Schui als PDS-Mdb geparkt wurde …

    Kommentar von jo@chim — 01.06.06 10:39 #

  4. Interessant auch dieses Zitat:

    “Herbert Schui empfiehlt der WASG, den Sozialismus (nur im Augenblick) nicht zu erwähnen.”

    Kommentar von Rayson — 01.06.06 13:10 #

  5. Kriegstagebuch-Che, als alter Kamerad Genosse der Göttinger autonomen Szene Fachmann diesbezüglich, hat darauf hingewiesen, dass mein ursprünglicher Bezug im Text auf die Antifa M so nicht stimmen kann, da sie erst 1990 gegründet wurde. Ich habe das korrigiert.

    Kommentar von jo@chim — 01.06.06 19:08 #

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