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No Pasarn!

Freitag, 03.02.06 13:16 by jo@chim - 2 Kommentare

Ein Leser hat heute meinen Beitrag Die Freiheit von Jyllands-Posten ist auch meine Freiheit mit den folgenden Worten kommentiert:

… Und je mehr die Karikaturen nun geblogt werden, ja zeigts doch den Mullahs endlich mal und führt den lang ersehnten Cyber-Krieg – desto weiter rücken wir, was wir ja grade nicht wollen – von einer etwas friedlicheren Welt ab …

Ich veröffentliche meine Antwort hier als eigenen Beitrag, weil es mir wichtig erscheint, einige mögliche Missverständnisse zu korrigieren:

Nein, darum es irgendjemand “zu zeigen” oder gar “Cyber Wars” zu führen geht es – zumindest mir – keinesfalls. Auch ich empfinde die Karikaturen zum Teil als albern bis geschmacklos (die mit der brennenden Lunte am Turban des Ahnherrn des Islamismus trifft allerdings imho sehr genau den Kern des Problems, wenn ich mir die Verhältnisse im Irak, Palästina, Sudan etc. so ansehe …).

Kunst, und dazu gehört auch Satire, darf allerdings durchaus gemein, sogar verstörend, sein! Zumindest nach einem aus der Tradition der Aufklärung resultierenden Freiheitsverständnis, das ich nicht gerne aufgeben möchte und für das ich bereit bin, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln einzutreten. Nicht umsonst hat Kurt Tucholsky die Frage Was darf Satire? kurz und bündig mit Alles. beantwortet.

Den Mullahs geht es aber um viel mehr, als nur gegen einige auf ihre Gläubigen möglicherweise verletzend wirkende Bilder zu protestieren: sie wollen das für Muslime geltende religiöse Abbildungsverbot ihres Propheten auf alle, also auch die “Ungläubigen”, ausdehnen. Diese Anmassung zeigt den totalitären Geist der Ideologie des Islamismus und ist absolut inakzeptabel.

Die Boykottaufrufe gegen dänische Produkte und die organisierte Randale des fanatisierten Mobs im Nahen und Mittleren Osten sollen eine “Schere im Kopf” der Dhimmis produzieren. Und sie haben in Teilen der westlichen Öffentlichkeit leider durchaus Erfolg damit!

Wir sollten dem nicht nachgeben, auch nicht im Namen eines – scheinbaren – Friedens. Deshalb hat Jyllands-Posten die Mohammed-Karikaturen veröffentlicht. Und deshalb hast Du sie auch bei uns gefunden. No Pasarn!


Das Antibuerokratieteam - seit 15.08.07 auf www.antibuerokratieteam.net

2 Kommentare »

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  1. Ich halte das ganze für albern und unnötig – die Erstveröffentlichung liegt schließlich mehrere Monate zurück, die Karikaturen sind nicht übermäßig gelungen (soweit ich weiß) und die Reaktionen aus dem arabisch-islamischen Raum sind auch nicht überraschend.

    Kommentar von nite owl — 04.02.06 00:40 #

  2. Es sei zu Mohammed angemerkt, daß dieser im Gegensatz zu Jesus ein Kriegsherr war. Er eroberte mit Waffengewalt die heiligen Städte und zwang “Götzenanbeter” blutig nieder.

    Kommentar von TC Stahl — 04.02.06 18:28 #

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