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Dänische Freiheit, arabische Erpressung

Dienstag, 31.01.06 20:15 by jo@chim - 5 Kommentare

Die Attacken der Dschihadis gegen die dänische Zeitung Jyllands-Posten und das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäusserung gehen weiter – mehr dazu auf Englisch im dänischen Weblog Dansk-Svensk.Blogspot.
Auf den wirklich hervorragenden WELT-Artikel zum Thema von Jan Kanter – von dem ich den Titel dieses Posts geklaut habe – erlaube ich mir auch nochmals hinzuweisen :)

Update 31.01.06: Also, zuallererst hier noch einmal der Link auf die Karikaturen Mohammeds, den viele aktuell suchen …

Der von mir hochgeschätzte dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen hat sich inzwischen eine windelweiche Entschuldigung abgerungen – wohl auch angesichts der Proteste des dänischen Industriellenverbandes, dem kurzfristige Profite offensichtlich wichtiger sind, als blödes Menschenrechtsgeschwätz.
Die treffenden Worte dazu hat Rayson gefunden.
Auf der Linken dagegen irgendetwas zwischen Schweigen und klammheimlicher Freude: Reinhard Wolff zieht in der TAZ einen allfälligen Vergleich der Karikaturen mit Zeichnungen aus dem nationalsozialistischen Stürmer - Jyllands-Posten, das Sprachrohr des rechtsreaktionären Dänemark würde erwartbare Proteste dann schnurstracks zu einem Angriff auf die Meinungsfreiheit umdeuten. Ich denke, das bedarf keines weiteren Kommentars (alles was mir dazu einfallen würde, wäre auch konkret beleidigend).

Dass wenigstens nicht alle Linksliberalen ihren Anspruch, für Bürgerrechte und die Freiheit der Meinungsäusserung einzutreten an der grün-beflaggten Garderobe abgegeben haben, zeigt der alte Antifa-Kämpe Burkard Schröder auf burks.de:

Man muss sich die Idiotie, die jetzt von islamischer Seite verbreitet wird, nur genauer ansehen: Die Kuweitis wollen dänische Produkte boykottieren. Die Heuchler haben sich aber gern von den “dekadenten” Amerikanern von ihrem islamischen Glaubensbruder Saddam Hussein befreien lassen … Besonders dreist ist es, wie die TAZ knapp zusammenfasst, dass die “Organisation der Islamischen Konferenz “eine Entschuldigung der dänischen Regierung” fordert, weil sie die Veröffentlichung der Karikaturen im September weder verhindert noch unzweideutig verurteilt habe. Diese “Konferenz” braucht Nachhilfeunterricht: Die Regierung in Demokratien hat weder das Recht noch die Pflicht, auf die Medien Einfluss zu nehmen. Man merkt doch gleich, wes Geistes Kind diese muslimische Mischpoke ist.

Meine Hochachtung, Burks! Full Ack!

Und, als weiterer Nachtrag, hier noch ein Link auf den SPON-Beitrag von Henryk M. Broder: Einen bedrohen, eine Million einschüchternDer Fall ist ein Beispiel dafür, wie eine demokratische Öffentlichkeit vor einer totalitären Gesinnung kneift.

Weitere Artikel auf Antibuerokratieteam.de zum Thema:
Dänische Blogs und Online-Zeitungen von Islamisten attackiert
Die Freiheit von Jyllands-Posten ist auch meine Freiheit


Das Antibuerokratieteam - seit 15.08.07 auf www.antibuerokratieteam.net

5 Kommentare »

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  1. Wenn Antisemitismus in Frankreich, Rußland oder anderswo mal wieder in den Medien präsent ist interveniert die israelische Regierung auch auf diplomatischem Wege.

    Und zur genutzten Meinungsfreiheit gehört eben auch sich mit den Reaktionen auseinanderzusetzen, wenn man Beleidigungen u.ä. äußert. Je provokanter man ist, um so lauter das Geschrei.

    Kommentar von nite owl — 31.01.06 02:51 #

  2. [...] Siehe zum Thema: – DeutschlandRadio: Streit um Islam-Karikaturen – Brussels Journal: European Appeasement Reinforces Muslim Extremism – SPON: Wütender Protest von Muslimen, Entschuldigung von Dänen – Antibürokratieteam: Dänische Freiheit, arabische Erpressung – Gegenstimme: Defending Freedom of Opinion, Speech and Press! – Dansk-Svensk.Blogspot: Denmark subject of islamic cyber-attacks – DIE WELT: Dänische Freiheit, arabische Erpressung u.v.m. [...]

    Pingback von LibLog - Mehr Meinungsfreiheit wagen! — 31.01.06 06:28 #

  3. Zur Zeit sind zwei gegenläufige Trends zu beobachten:
    - Es gibt weltweit eine Muselmanisierung und speziell in Europa einen starken Hang zum Dhimmitum aus falsch verstandener Toleranz.
    - Gegenläufig verursacht diese Muselmanisierung bei Kufars zunehmendes Unbehagen.

    Da Mohammel zu Selbstüberschätzung neigen, besteht eine gewisse Hoffnung, daß sie den Bogen zu früh überspannen. In letzter Zeit ist schon eine verstärkte Skepsis zu beobachten, die sich langsam auch in den Medien wiederspiegelt. Die Reaktion der Politik bleibt allerdings noch aus. Der Unwille vieler Islamgegner eine nazistische oder rechtsradikale Partei zu wählen, begünstigt es, daß das Problem in der Politik nicht wahrgenommen wird. Eine verstärkte Aufklärung und Diskussion sind hier angebracht. Glücklicherweise bietet gerade das Internet hier einen Raum, der noch relativ unbeeinträchtigt von Zensur und Selbstzensur ist.

    Positiv für den Islam ist eine falsch verstandene Toleranz, übersteigerte Selbstkritik besonders in Europa, Ignoranz und eine starke Trägheit. Erschwerend kommt hinzu, daß die Erziehung gerne hedonistische Weicheier produziert. Die meisten Mitmenschen sind mittlerweile so zivilisiert, daß härtere Reaktionen oder Gewalt in ihrem Verhaltensrepertoire nicht mehr auftauchen. Man muß nicht alles ausdiskutieren oder immer einen Kompromiß finden.

    Die Verteidigung eigener Werte (sofern vorhanden) kann auch aus einem deutlichen NEIN bestehen, wobei dieses NEIN nötigenfalls mit abgestuften Maßnahmen zu verteidigen ist. Diese abgestuften Maßnahmen können im privaten Bereich durchaus von einer Ohrfeige bis zum Kopfschuß reichen oder sich im zwischenstaatlichen Bereich vom Austausch diplomatischer Noten bis zum Austausch von Bomben erstrecken. Wenn Studentinnen in Kursen Selbstverteidigung für Frauen an der Uni repräsentativ sind, kann ich nur feststellen, daß vielen Deutschen schon der Verteidigungswille fehlt.

    Daher habe ich für unsere Politiker folgende Anmerkungen:
    Ich freue mich jederzeit über ausländische Gäste mit anderer Kultur, Religion oder Rasse und empfinde dies als Bereicherung. Als Wissenschaftler habe ich mit Kollegen aus der halben Welt zusammengearbeitet und auch privat viele Kontakte zu Ausländern (darunter z.B. Niederländer, Franzosen, Briten, Ungarn, Polen, Russen, Weißrussen, Ukrainer, Israelis, Argentinier, Amerikaner, Inder, Vietnamesen, Chinesen, Japaner). Ebenso habe ich insgesamt mehrere Jahre im Ausland verbracht. Als guter Gastgeber versuche ich meinen Gästen eine angenehme Zeit zu bereiten und als guter Gast nehme ich Rücksicht auf die Eigenheiten meines Gastgebers (Freiherr von Knigge hat nicht umsonst gelebt). Hierzu gehört auch eine gewisse Sensibilität dafür, wann ich meinem Gastgeber lästig werde und es Zeit ist zu gehen. Diese Regeln sind nach meiner Erfahrung unter zivilisierten Menschen durchaus konsensfähig. Verstöße gegen diese einfachen Regeln werden mit Rausschmiß geahndet.

    Auch gegen eine Einwanderung nach Deutschland habe ich nichts. Da ich ein liberaler Zeitgenosse bin, sind mir private Eigenheiten von Einwanderern egal. Wenn bei Sikhs der Turban angewachsen ist oder ein Schotte nicht auf seinen Kilt verzichten kann, ist das sein Privatvergnügen. Wenn eine Muselmanin (mit Schamhaaren auf dem Kopf) oder Muselmanen dagegen meinen, alle Frauen, die ohne Ganzkörperkondom herumlaufen, sind Huren oder Freiwild, hört die Toleranz langsam auf. Jemand, der mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefeln auftaucht, muß sich nicht wundern, für einen Nazi gehalten zu werden. Ebenso sind Bart (halal), fehlende Krawatte (haram), Hosen die über dem Knöchel enden (länger ist auch haram) oder Hijab bei Muselmanen keine individuelle Mode sondern Ausdruck fundamentalistischer Gesinnung.

    Die Ernährungsgewohnheiten anderer Leute sind mir ziemlich egal. Was jemand ißt oder trinkt ist sein Privatvergnügen. Wenn ein Chinese Hunger auf einen Hot Dog hat, ist das in Deutschland illegal, aber ich bin gerne bereit in eine andere Richtung zu sehen oder nach Soja-Sauce zu fragen. Selbst unseren deutscher Kannibalen bin ich bereit zu tolerieren. Da die Hauptmahlzeit ja wohl einverstanden war, fällt das für mich unter die Vertragsfreiheit unter Erwachsenen (Aus dem selben Grund habe ich z.B. auch nichts gegen Duelle, die etwas aus der Mode gekommen sind). Wenn mir Muselmanen dagegen meinen Wein oder mein Bier in ihrer Gegenwart verbieten wollen, sich durch Schweinefleischkonsum in ihrer Gegenwart angepisst fühlen oder über etwas anderes winseln, hört meine Toleranz auf.

    Genauso ist mir das private religiöse Bekenntnis meiner Mitmenschen vollkommen gleichgültig. Selbst Sekten, die Menschenopfer praktizieren, werden von mir toleriert, solange sich die Opfer freiwillig dazu entschließen. Von Lärm- oder Geruchsbelästigen bitte ich allerdings in meiner Nähe abzusehen. So viel Rücksichtname muß sein. Wenn dagegen ein Mitmensch fordert, ich müßte seinen Glauben respektieren, kann ich nur empfehlen, mit Hilfe eines Wörterbuchs den Unterschied zwischen Toleranz und Respekt zu verstehen. Seine Meinungsfreiheit liegt in seinem Glauben. Meine Meinungsfreiheit besteht darin mich nach Bedarf zu amüsieren oder auch zu lästern. Leuten, die unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit ihre partikularen Vorstellungen durchsetzen wollen, betrachte ich als meine Feinde (Wobei ich mir im Klaren bin, daß mein persönlicher Freiheitsbegriff auch hier vielen zu extrem sein wird).

    Als bekennender Egoist verlange ich ebenfalls, daß Einwanderer für sich selbst sorgen können. Da ich letztendlich die Rechnung bezahlen muß, verwehre ich mich gegen Einwanderer, die primär das Sozialsystem ausnutzen. Klassische Einwanderungsländer wie USA, Kanada oder Australien können hier durchaus Anregungen für Regelungen liefern. Wenn ich die Energie und auch das Geld, daß Wirtschaftsflüchtlinge investieren, betrachte, denke ich, daß es in ihrer Heimat besser investiert wäre. Nach den Weltkriegen sind die Europäer auch nicht massenhaft ausgewandert (hätte auch keiner genommen), sondern haben sich an den Aufbau gemacht.

    Zur Einwanderung gehört ebenfalls eine Integrationsbereitschaft des Einwanderers. Dies beginnt mit der Sprache, deren Grundkenntnisse vor der Einwanderung zu erwerben sind (ohne
    Sprachtest kommt man z.B. gar nicht erst nach Kanada oder Australien als Einwanderer herein). Weiterhin sollte eine Akzeptanz eines Grundkonsenses der Gesellschaft, in die man einwandert, vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, wünsche ich der betreffenden Person eine gute Heimreise. In ein anderes Land einzuwandern ist kein Recht sondern ein Privileg, das der aufnehmende Staat gewährt.

    Multi-Kulti-Fans behaupten “Jeder Mensch ist Ausländer, fast überall!”. Dem kann man zustimmen. Aber es gibt auch einen Flecken, der meine Heimat ist (ganz ohne nationalistisches Geschwurbel, aber mit einem Schuß Patriotismus). An diesem Flecken habe ich das Recht die Spielregeln mit zu bestimmen!

    Das Asylrecht halte ich für eine gute Sache. Ich bin gerne bereit Menschen, die für die Freiheit eintreten und verfolgt werden, aufzunehmen (im Rahmen meiner Leistungsfähigkeit). Ich verlange allerdings von Asylanten, daß sie aus eigenem Antrieb versuchen, mich möglichst wenig zu belasten (Daher gehören Arbeitsverbote für Asylanten abgeschafft). Genauso sollte es selbstverständlich sein, daß Asylanten freiwillig wieder gehen, wenn der Asylgrund entfällt. Hier immer neue Hinderungsgründe anzuführen, sollte nicht gelten. Entweder Asyl oder Einwanderung, aber keine Einwanderung als Asylant. Personen wie Kaplan, die in ihrem Asyl gegen meine Interessen handeln, gehören ausgewiesen. Wenn sie in ihrer Heimat Probleme bekommen, habe ich möglicherweise einen Kandidaten für den Darwin Award. Wirtschaftsflüchtlinge sollten ohne Rücksicht auf humanitäre Gründe abgeschoben werden. Das ist bitter, aber wenn ich jedes arme Schwein unterstütze, bin ich bald selbst ein armes Schwein. Gutmenschen, die hier aufquieken, sei gesagt, daß sie gerne ihr ganzes Vermögen über ihrem persönlichen Existenzminimum nach Belieben einsetzten können. Menschenfreundlichkeit auf andere Kosten hat für mich allerdings einen schlechten Beigeschmack.

    Da wir im Westen ein relatives Maß an Freiheit genießen, ist diese Freiheit es auch wert, verteidigt zu werden. Bei dieser Verteidigung bin ich durchaus gegen blindwütiges Draufschlagen sondern für die alte flexible response. Die größte Bedrohung dieser Freiheit liegt zur Zeit im Islam. Lustigerweise erkennen Gutmenschen nicht, daß ihre Vorstellungen und ihr Lebensstil bei einem Erstarken des Islam als erstes bedroht sind. Ziel des Islam ist die Errichtung eines totalitären Kalifats und die Vernichtung westlicher Werte (Bei eventuellen Wiedersprüchen kann ich nur sagen: Lesen bildet!). Ich bin mir durchaus bewußt, daß nicht jeder Moslem morgen zum Jihadisten wird. Dies liegt aber weniger in der inhärenten Friedfertigkeit des Islam, sondern eher an der Unkenntnis der eigenen Religion und persönlicher Faulheit der Gläubigen (bei den meisten Christen sieht es ja auch nicht anders aus). Das Fundament hierzu ist allerdings vorhanden. Daher sollte ein wachsames Auge auf diese Ideologie geworfen werden.

    Speziell an moslemische Mitleser:
    Das Grundgesetz, die UN-Menschenrechtsdeklaration und meine persönlichen Anmerkungen liefern wertvolle Hinweise für ein friedliches Miteinander.
    Ihr habt selbstverständlich das Recht anderer Meinung zu sein, dann aber bitte nicht in Deutschland. Muselmanen, die gegen die hiesigen Spielregeln verstoßen, müssen allerdings bedenken, daß sie zunehmend als Kriminelle behandelt werden.
    Der schweigenden Mehrheit friedlicher Moslems muß ich allerdings sagen, daß ich ein Schweigen zu radikalen Ideen als Zustimmung werte. Hier ist erheblich mehr gefordert als billige Lippenbekenntnisse. Taquiya-Geschwätz wird auch häufiger durchschaut. Dies ist durchaus in eurem Interesse. Zur Zeit werden Verstöße gegen die hiesige Rechtsordnung individuell kriminalisiert. Wenn eure radikalen Glaubensbrüder allerdings übertreiben, könnte es auch passieren, daß die Ummah kollektiv als Feind betrachtet wird und dann heißt es:
    Mitgefangen Mitgehangen!

    Kommentar von Zeb Carter — 01.02.06 00:47 #

  4. [...] Im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte um die Freiheit der Meinungsäusserung als zentralen Wert westlichen Denkens weist uns Nico aus Hamburg darauf hin, dass nicht nur die Umma, sondern auch Vertreter anderer Buchreligionen – ganz in der Tradition der von Heinrich Heine beschriebenen paternalistischen Fürsorge – das erhebende Gefühl zensorischer Macht über die Worte anderer zu geniessen wissen: Weil an der dortigen privaten katholischen Sophie-Barat-Schule Schüler ihre Zeitung ohne Kontrolle eines Lehrers herausbrachten, wurde das Blatt verboten und Redakteuren mehrfach mit Schulverweis gedroht. [...]

    Pingback von antibuerokratieteam.de » Sophie lsst sich nicht knebeln — 01.02.06 21:59 #

  5. Al-Helgolandiyya live…

    %u201EEuropäische Politiker können sich darüber hinaus nur zu gut in die Lage des geschmähten Propheten hineinversetzen%u201C, erläutert Fanatismus-Experte Ayran Abudabi einen weiteren Aspekt des Falls. %u201EAuch sie selbst lassen sich ungern durch ni…

    Trackback von Helgolnder Vorbote — 02.02.06 11:06 #

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