Loama Kroakn
Edmund “loama Kroakn” Stoibers Vorgänger Ludwig der II., König von Bayern von 1864 bis 1886, soll zwar ziemlich verrückt und grundalbern gewesen sein. Die nachfolgenden ihm zugeschriebenen Bemerkungen sprechen allerdings durchaus für eine gute Beobachtungsgabe:
Politiker orientieren sich nie nach dem Wahren, Guten und Schönen. Für sie gibt es keine Liebe und keine Opferbereitschaft. Sie können nicht mal miteinander reden, denn sie haben verlernt, sich zuzuhören. Politiker sind peinlich eitel, wollen immer gut dastehen und sind dauernd in Sorge zu beweisen, dass sie in jedem Fall Rechthaben. Sie wollen beliebt sein und gewählt werden. Worte wie “Mehrheit” und “Minderheit” sind für sie von großer Bedeutung. Wenn die Wahrheit nur von einer Minderheit erkannt wird, dann sind Politiker sofort gegen die Wahrheit, denn sie stehen auf der Seite der Mehrheit oder zumindest auf der Seite derjenigen, denen sie ihre Macht verdanken.
Welch’ Wunder, dass eben jene gescholtenen Politiker den Kini 1886 entmündigen und anschliessend ersäufen liessen – wobei ich hier ausdrücklich betonen möchte, dass dies m.E. im Falle seines Nachfolgers wohl aktuell keine angebrachte Vorgehensweise ist.
Gefunden habe ich das Zitat in einem Kommentar zum Beitrag Die Große Koalition der Diebe im liberalen Blog des Grünen Oswald Metzger (leider nur bei ihm kein Widerspruch).
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