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No Place to Hide

Freitag, 30.09.05 00:15 by jo@chim - 9 Kommentare

Stellen Sie sich vor, Sie bekommen beim Tanken Ihres Mietwagens Probleme, weil Ihre Kreditkarte überzogen ist. Ein Anruf bei Ihrer Bank ergibt, dass die Verleihfirma die wegen mehrfacher (per GPS ermittelter) Geschwindigkeitsüberschreitung fälligen Gebühren freundlicherweise gleich von Ihrem Kartenkonto abgebucht hat. Keine Science Fiction und auch kein Schauermärchen liberaler Datenschützer, sondern in den USA bereits Realität – dieses und andere Beispiele hat der amerikanische Journalist Robert O’Harrow, Jr., Reporter bei der Washington Post und Mitglied des Center for Investigative Reporting, in seinem Buch No Place to Hide zusammengetragen, berichtet das Online-Magazin Telepolis:
Angesichts der zunehmenden Vernetzung von Datenbeständen werden private Datenbanken quasi Staatseigentum. Behörden können auf digitalisierte Datensätze zurückgreifen, die zu ganz anderen Zwecken angelegt wurden. Dabei sind sie aber für die Zuverlässigkeit des Datenmaterials und die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen nicht verantwortlich. Daniel Solove, Professor an der George Washington University Law School, sieht fehleranfällige und unautorisierte digitale Biographien entstehen.
Das bisschen Video- und Adressmaterial wird nun wirklich nichts schaden im notwendigen Kampf gegen den islamofaschistischen Terror?
Sie sind politisch korrekt pro Law and Order, tiefreligiös, grundanständig und/oder stramm konservativ, Ihnen kann also nichts passieren? Wirklich nicht?


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Trollfürze

Donnerstag, 29.09.05 17:33 by jo@chim - 25 Kommentare

Nicht dass Daniel Weber aus Wesseling bei Köln, der das Trollblog mit dem programmatischen Namen politischinkompetent betreibt, ernster zu nehmen wäre als jeder x-beliebige Psychopath – aber seine virtuellen Fürze, die vor allem die Kollegen von Politically Incorrect über sich ergehen lassen mssen, entwickeln sich nun doch langsam in Richtung justiziabler Bedrohung per “Abschussliste” an diejenigen, die er als “Gegner” identifiziert:

[...] Diese Liste führe ich jedoch nicht-öffentlich und gebe diese zum gegebenen Zeitpunkt an diverse Moscheen und islamische Netzwerke (derer gibt es ja gerade im Großraum Köln/Bonn sehr viele!) weiter [...] Es sollte jeder dieser NeoDepp-Spacken wissen, dass es per Telefonbuch und DENIC dann sehr leicht ist, dass ein paar islamische Mitbürger eure vollständigen Adressen rausbekommen. Ich werde dann gerne Fotos davon veröffentlichen, wie die Islamisten mit diesen Leuten über Glaubensfreiheit “diskutieren” [...]

Daniel, Junge, komm runter von deinem Trip: Mach ‘ne Therapie, falls du es nicht schaffst, alleine zurecht zu kommen, Johanniskraut-Tee soll auch helfen – und such dir vor allem ‘ne Freundin (oder einen Freund). Der Bullshit, den du absonderst, bleibt doch nur an dir selbst kleben …


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Ich

15:56 by jo@chim - 1 Kommentar

Nein, nicht Ich, sondern Er hat jetzt ein Blog mit der kurzen und bündigen Bezeichnung Ich unter der einprägsamen URL ich.io auf den Markt der bloggenden Mitteilsamkeiten geworfen.
Er, das ist Alfred Reimann, Erfinder der Ich-Philosophie, Lebenskünstler und Ex-Manager des Schnulzensängers Matthias Reim (der mit … stur wie tausend Rinder … warum muss ich da nur immer an meine Gräte Göttergattin denken?).
Ich hatte vor einiger Zeit die Ehre, Ihn (nein, nicht Matze, sondern Alfred) auf dem X. Radikal Liberalen Forum der Friedrich Naumann Stiftung kennenzulernen: Die Artikel in Seinem Blog sind zwar nicht ganz so lang wie Seine Redebeiträge dort – aber was nicht ist, kann ja noch werden :) Viel Erfolg!


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Schwarzbuch bürokratischer Inkompetenz 2005

Mittwoch, 28.09.05 16:07 by jo@chim - 1 Kommentar

Ein Oberstudienrat für Biologie und Sport aus Fürth bei Nürnberg, aktiver Bergsteiger, verletzte sich im Dienst und wurde bei 2000 EUR Versorgungsbezügen in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Nach seiner Genesung langweilte es ihn offensichtlich, immer nur in den Dolomiten und Pyrenäen herum zu kraxeln (was inzwischen wieder ganz gut klappte) und er wollte in den aktiven Schuldienst zurück versetzt werden. Was ihm aber erst wieder gelang, nachdem der Bund der Steuerzahler die Presse einschaltete und beim Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus intervenierte.
Diesen und weitere – insgesamt mehr als 100 – Fälle, in denen Bürokraten den Bürgern enteignete Steuergelder aus Nachlässigkeit, Grossmannssucht und/oder purer Inkompetenz zum Fenster hinausgeworfen haben, stellt das Schwarzbuch 2005 des Bundes der Steuerzahler zusammen. Bund, Ländern und Gemeinden werfen die Experten vor, im vergangenen Jahr fast 35 Milliarden Euro – ca. fünf Prozent aller öffentlichen Gelder – verschwendet zu haben und fordern als Gegenmassnahme u.a. die Einführung eines Straftatbestandes der Amtsuntreue.


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Och schaaade …

Dienstag, 27.09.05 18:50 by jo@chim - 3 Kommentare

… unser Noch-Umweltminister Jürgen “One-Way-Bottle” Trittin hat’s nicht in den neuen Fraktionsvorstand der Grünen geschafft.
Aber wenn man Tomislav von Oekologismus.de glauben darf, warten ja schon anderswo lohnende Aufgaben auf ihn … ;)
Die Jungen Liberalen haben diesbezüglich, vorausschauend wie immer, bereits auf ihrem Bundeskongress vom 14.10.2001 die passende Beschlussvorlage verabschiedet:

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Statler und Waldorf enttarnt!

16:08 by jo@chim - 2 Kommentare

Links Statler, rechts Waldorf auf der San Francisco Peace Demo.
Gefunden bei ProtestWarrior.com von Torbellino.


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Bull(doggen)shit!

11:33 by jo@chim - 3 Kommentare
Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen.

Wahre Worte von Arthur Schopenhauer – wie geschaffen zur Charakterisierung einer der saudümmsten Imagekampagnen der letzten Zeit: Du bist Deutschland.
Sie bitteschön, für Sie immer noch Sie, sehr geehrte Damen und Herren aus Medienindustrie und Werbebusiness! Ansonsten schreiben Sie sich die Anmerkung meines Kollegen Statler von Statler und Waldorf hinter die überbezahlten Löffel: Da glauben ernsthaft ein paar Idioten, diesem Land ginge es schlecht, weil seine Bürger nicht motiviert genug sind. Diesem Land geht es schlecht, weil seine Institutionen verrottet sind. Weil es eine institutionell sklerotische Gesellschaft ist. Weil seine Legislative die Beute von paternalistischen Sozialisten aller Parteien geworden ist, die alles tun, um individuelle Initiative zu verhindern.
Damit jetzt aber nicht der Eindruck entsteht, ich würde alles nur mies machen wollen: Immerhin ist Ihr Kampagnenlogo in Form eines Hundehäufchens sehr gelungen :)


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Schmidt und Biedenkopf über notwendige Reformen

Montag, 26.09.05 07:23 by jo@chim - 3 Kommentare

Die ganze Armseligkeit von Pattex-Kanzler Gerhard Schröder und seinem Umfeld in der SPD wird im Vergleich mit Sozialdemokraten wie Helmut Schmidt erst so richtig deutlich. Ein interessantes Interview mit ihm und Kurt Biedenkopf – noch vor den Bundestagswahlen geführt – über notwendige Reformen, die im Wahlkampf gern verschwiegen werden, ist in der Zeit zu lesen: Die beiden haben scheinbar einen so großen Abstand von der Realpolitik gewonnen, dass sie wieder klar denken können schreibt Whitewashing, wo ich den Link gefunden habe, dazu.


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Mörderisches Paradies

Sonntag, 25.09.05 11:26 by jo@chim - 14 Kommentare

Am 29. September 2005 startet das antisemitische Judenmörderdrama Paradise Now in den Kinos. Skandalöserweise wird der Film inzwischen auch von der Bundeszentrale für Politische Bildung als Unterrichtsmaterial empfohlen – während bislang deutsche Steuerzahler via EU anitiisraelische Demagogie “nur” an palästinensischen Schulen finanzierten, zielt das Unternehmen also unmittelbar auf deutsche Klassenzimmer.
In einer Sonderausgabe von Typoskript.net mit mehreren Beiträgen zum Themenbereich Antisemitismus und antiisraelischer Terror analysiert der Filmwissenschaftler Tobias Ebbrecht unter dem Titel Die »post-israelische Ära« als Kinoversprechen den Film: In Deutschland wird, unterstützt u. a. von der Staatsministerin für Kultur Christina Weiss, als Unterhaltung mit Kunstanspruch konsumiert, was in Israel furchtbarer Alltag ist: die willkürliche Ermordung von Menschen, die unabhängig von Herkunft, Glauben oder politischer Einstellung aus antisemitischem Hass auf Israel als Israelis und Juden zum Tode verurteilt werden.
Dov Amir weist dankenswerterweise noch auf ein weiteres alternatives Informationsangebot für unsere Leser im Raum München zu den tatsächlichen Beweggründen der lebenden Bomben und der Rekrutierungspraxis der Terrororganisationen hin:
Am Donnerstag, 29.09.05, 19.00 Uhr, hat im Kino Neues Rottmann in München die Langfassung der ARD-Dokumentation Der Weg einer lebenden Bombe: »der Tag als ich ins Paradies wollte« von Esther Schapira, Redakteurin beim Hessischen Rundfunk, Premiere (Voranmeldung ist erforderlich).


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Eine Frage als Nicht-Lateiner

Freitag, 23.09.05 16:07 by jo@chim - 9 Kommentare

Was ist eigentlich der Plural von Brutus? Bruti?
Ludwig Stiegler (der aus dem bayrischen Bierzelt, vorletzte Reihe links hinten) kläfft zwar noch brav für sein Herrchen: können Sie sich vorstellen, dass so einer aus der jetzt abgewählten zweiten Reihe in der Lage wäre, die SPD-Bundestagsfraktion in eine Demuts-Koalition mit der Union zu führen?
Ja, immer mehr Sozis können es sich offensichtlich vorstellen: Aus der SPD ist nach dem Scheitern der Gespräche zwischen Union und Grünen inzwischen lautes Messerwetzen zu hören. Go Gerdi go – die letzten Tage des Versagerkanzlers sind angebrochen …


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SPD-Hotline

Donnerstag, 22.09.05 08:19 by jo@chim - 2 Kommentare

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Back to the Software-Future?

Mittwoch, 21.09.05 16:58 by jo@chim - 7 Kommentare

Ohne einen starken Schutz durch Patente könnte es sein, dass sich die Software-Industrie in einem gewissen Sinn “zurück in die Zukunft” bewegen wird und neue Firmware-basierte Systeme, ähnlich den bereits für Breitband-Modems und andere Hardware-Peripherie benutzten, entwickelt. Aus Die Zukunft der Softwarepatente in Europa, einem Plädoyer pro Softwarepatente von Joel Buchner vom Institut für Unternehmerische Freiheit, das als IUF weekly comment 17/05 im englischen Orginal erscheint. Da Sascha T. sich aktuell in Russland herumtreibt (nein, nicht um Chodorkowski zu befreien ;)), trifft mich das schwere Los, den Comment hier zu publizieren. Als entschiedener Gegner der Patentierbarkeit von Software würde ich eine lebhafte und fundierte Diskussion zu diesem Text sehr begrüssen …

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Farbenlehre

12:45 by jo@chim - 1 Kommentar


Man sollte vielleicht begreifen, dass das deutsche Parteiensystem seit bald 25 Jahren den Wählern die Auswahl zwischen vier Spielarten von Sozialdemokratie anbietet.

(Peter Sloterdijk in SPIEGEL Nr.35/04)

Gleichgültig wie sich die Machtbalance zwischen diesen vier Parteien also nun auch noch verschieben wird: es steht nicht, so wünschenswert das wäre, eine Wende hin zu echter Marktwirtschaft und der Befreiung der Gesellschaft von bürokratischer Sklerose auf der Agenda, nicht einmal konsequente Reformpolitik. Der Wählerauftrag lautet lediglich, eine inkompetente Regierung und einen verantwortungslosen Kanzler abzulösen, sowie mangelnden Reformwillen der Bürger in einem Bündnis für Reförmchen widerzuspiegeln.
So gesehen verliert die aktuelle Kabale um die passende Koalitionsarithmetik etwas von ihrer scheinbaren Brisanz.
Angesichts dessen müsste die FDP übrigens vom Klammeraffen gepudert sein, wenn sie dem Werben des Pattex-Kanzlers um eine rot-gelb-grüne Äthiopien-Koalition nachgeben würde – und damit den gigantischsten Wählerbetrug in der Geschichte des (an opportunistischen Umfallern leider nicht eben armen) organisierten Liberalismus in Deutschland beginge.
Der Stimmenzuwachs der Liberalen resultiert überwiegend von Unionsanhängern, die dem Reformwillen ihrer eigenen Partei nicht trauten, aber ganz klar für eine schwarz-gelbe Koalition votierten. Wer anderes behauptet, belügt sich selbst und andere.
Die FDP muss deshalb zur schnellstmöglichen Ablösung Schröders beitragen – wenn möglich zusammen mit bürgerlich-liberalen Kräften bei den Grünen in einer sogenannten Jamaika-Koalition, wenn nötig auch als konstruktive Reformopposition zu einem schwarz-roten Bündnis unter Bundeskanzlerin Angela Merkel. Oder in die Opposition zu einer von den alten SED-Kameraden ins Amt gehievten Regierung Schröder gehen, denn diese Gefahr ist noch lange nicht vom Tisch. Die Welt würde aber selbst angesichts einer derartigen Bankrotterklärung durch SPD und grün-kommunistische Altkader nicht zusammenbrechen.
Das “Projekt Rotgrün” ist jedenfalls mausetot, so oder so.
Keine so richtig schön tollen Aussichten also, wie mans auch dreht und wendet. Doch selbst eine knappe alleinige parlamentarische Mehrheit für Schwarz-Gelb hätte den strukturellen Reformunwillen der Deutschen und ihrer politischen Klasse nicht in einen antietatistischen Aufbruch verwandelt, machen wir uns doch nichts vor. Überschätzen wir vor allem nicht den Einfluss der Politik auf die Wirtschaft.
Ich gebe zu, es ist nicht einfach, optimistisch zu sein in diesen Tagen. Wer’s partout nicht erträgt, dem empfehle ich etwas feines jamaikanisches Weed oder im äussersten Fall die Greencard. Um die Farbe grün werden wir aber wohl in keinem Fall herum kommen, die nächste Zeit.


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Ein Gerechter unter den Völkern

Montag, 19.09.05 23:36 by jo@chim - 4 Kommentare

Whoever saves a single life is as if he had saved an entire universe.

Abseits aller unerquicklichen Auseinandersetzungen um die Zukunft dieses Landes:
Ich freue mich sehr, hier auf den ersten historischen Essay von Thomas P. Reitz Chiune Sugihara – Der Retter aus Japan hinweisen zu können, der auf Shoah.de publiziert wurde.


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Funkspruch aus dem Bunker

08:55 by jo@chim - 24 Kommentare
… grkkzzzkrz … ich beansproche die Führrrunk! Gänärall Benneter … grkzz .. nähmen Sie unverzögglich Värhondlongen mät den Briten Liberalen auf … grkkzzzkrz … Müntefering, mein troia Schäferhund, die Wonderrwaffe, die Wonderrwaffe – bringen Sie mirr dän värsprochenen Unionszerteiler … … ich beansproche die Führrrunk … grkzz …

SPON


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Go Gerdi go …

Sonntag, 18.09.05 22:45 by jo@chim - 7 Kommentare

Eins ist klar:Schröder tritt ab
P.S.: Herzlichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, direkt von der Wahlparty der Bamberger FDP für das voraussichtlich beste Ergebnis der Liberalen seit 1990!
P.P.S., Update 22.30: 9,4% der Stimmen für die bayrische FDP -Zahlen wie seit 1961 (in Worten: vierundvierzig Jahren) bei Bundestagswahlen nicht mehr, eine Verdoppelung im Vergleich zu 2002.
Zum CSU-Ergebnis fällt mir nur ein, dass es zu Zeiten von Franz-Josef-Strauss dafür standrechtliche Erschiessungen gegeben hätte. Schämds Eich ! Die Schwarzen haben, nicht nur in Bayern, ihre Hausaufgaben nicht gemacht.
Nun also die grosse Methadon-Koalition, statt des dringend nötigen Entzuges für das Land der Subventionsjunkies? Sieht so aus. Noch vor der Wahl hat heute übrigens Rudolf Maresch in seinem Beitrag die Inzest-Gesellschaft im linken Online-Magazin Telepolis die imho angebrachte Wählerschelte ausgeteilt:
Dieses Land ist krank bis unter die Haarspitzen, und zwar auf allen Ebenen. Es leidet nicht nur an seiner Engstirnigkeit, Kleinkariertheit und Besitzstandswahrungsmentalität, an seiner Immobilität, Zukunftsangst und Selbstbezüglichkeit, es scheint auch tatsächlich zu Struktur verändernden Reformen nicht Willens und unfähig. Schuld an dieser Misere und des Nichtaufbruchs sind gewiss nicht allein die Politiker. Deren mangelnde Qualität ist eher Ausdruck einer Gesellschaft, die über all die Jahre ihres Wohlstandes fett und schwerfällig geworden ist, der der nötige Willen zur Bewegung und zum Abspecken überflüssiger Pfunde abgeht und an deren Beharrungsvermögen und Trägheit die fliehenden Kräften bislang abprallen wie das Meer an den Klippen.
Quod erat demonstrandum.


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Der garantiert letzte Wahlomat

Samstag, 17.09.05 00:59 by jo@chim - 2 Kommentare

Ja, schon klar: die diversen Wahlomaten sind alle Unsinn und meine Wahlentscheidung steht insoweit schon fest (welche Partei ich nun wähle und ob überhaupt, verrate ich natürlich auf gar keinen Fall *lol*). OK, der garantiert der letzte Wahlomat, ehrlich! Aber diese Präferenzliste hier, die die Wahlomat Alternative der Surfpoeten ausspuckt, hat mich dann doch etwas überrascht ;) Mann, wenn das Gaby erfährt, bin ich geliefert! Naja, wenigstens das Layout von Antibuerokratieteam.de passt schon mal …


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Internet im Wahlkampf 2005 – Online-Umfrage

Freitag, 16.09.05 15:31 by jo@chim - 1 Kommentar

Kurz vor Torschluss erlaube ich mir noch, auf die zweite Online-Umfrage zum Thema “Internet im Wahlkampf 2005″ des Lehrstuhls Politikwissenschaft-II der Uni Bamberg hinzuweisen, die sich mit Möglichkeiten, sich über Internetforen und Weblogs an der politischen Diskussion zu beteiligen befasst.


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Kernbotschaft

12:18 by jo@chim - 14 Kommentare

Die Kollegen von Statler und Waldorf finden ein SPD-Plakat schamlos.
Dabei ist es nur missverständlich: Hier eine Version, in der die Kernbotschaft des Herrn Schwanitz deutlicher herausgearbeitet wird …


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Breaking News

Donnerstag, 15.09.05 23:48 by jo@chim - Kommentieren


Quelle: FAZ


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Beckstein als Innenminister tragbar?

22:02 by jo@chim - 3 Kommentare

Wie die WELT berichtet, zweifeln führende FDP-Politiker aufgrund Günther Becksteins Forderung nach einer Sicherungshaft für Ausländer dessen Eignung als Bundesinnenminister in einer möglichen schwarz-gelben Koalition an. Der FDP-Innenexperte Max Stadler betonte, mit den Liberalen werde es keine verfassungswidrigen Gesetzesänderungen geben. Eine klare Aussage, die hoffentlich nach den Wahlen nicht ad acta gelegt wird.


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Schmuddel-Tsunami

16:57 by jo@chim - 8 Kommentare

Wenn ich nicht ein Gegner jeglicher Verschwörungstheorie wäre, würde ich sagen – das sieht ja aus wie abgesprochen, Bröckers übernehmen Sie: Tanja Krienen, ehemaliges DKP- und PDS-Landesparteirats-Mitglied, inzwischen transsexuelle Kämpferin gegen alles Schwule auf der Welt und Betreiberin der Schmuddelseite Campo der Criptana (”Feld der Grüfte”) biedert sich bei liberalen und konservativen Blogs, sowie der spanischen Auslands-CDU an. Bei einigen ist ihr das auch für kurze Zeit gelungen. Wer es wagt, sich von ihr zu distanzieren und auf kritische Quellen wie das Krienen-Dossier oder Kamponews.Blogspot verlinkt, wird umgehend mit Anzeige bedroht (so der SPIEGEL-Journalist Henryk M. Broder und die Achse des Guten, Antibuerokratieteam.de oder der Blogger Tzach von Affektives und Affektiertes).
Zur selben Zeit versuchen einige linksextreme Blogger (besser vielleicht: loony Lefties – all die, die schon soweit abgedreht sind, dass sie alles, was auch nur entfernt nach CDU oder FDP riecht, als Neoconazis beschimpfen) einen Blog-Tsunami loszutreten, indem sie eben denjenigen, denen die “Dame” den Mund verbieten will, Verbindungen zur pädophilen Szene, für deren “faire” Behandlung sich Krienen engagiert, unterstellen.
Geht’s noch schmutziger Don Alphonso aka Rainer Meyer, Nixxon, Weltregierung, Chuzpe, Henner Kirchner und wie ihr euch sonst noch nennt? Ach, ich habe vergessen: is’ ja Wahlkampf und es geht um Gerd, da darf man sich auch für eine kleine Hetzkampagne nicht zu schade sein, nicht?


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j.h.

Mittwoch, 14.09.05 12:36 by jo@chim - 1 Kommentar

Gerade ist die zweite Mail mit der Anfrage, ob ich der Verfasser der Wahlrede auf der Achse des Guten sei, bei mir eingegangen: Negativ, Ladies and Gentlemen, jo@chim hecht war’s nicht. Hätte aber gut von mir sein können ;)


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Das Prinzip Mutlosigkeit

Dienstag, 13.09.05 22:01 by jo@chim - 9 Kommentare

Besonders schade ist, dass liberales Gedankengut so erfolgreich zerredet und nicht verteidigt wird. Den politischen Diskurs dominiert in Deutschland weiterhin die politische Linke mit ihren Verbündeten in den Medien. Der schnelle Imagewandel Kirchhof’s vom Politstar zum Buhmann ist hierfür leider beispielhaft schreibt mein liberaler Bloggerkollege Oliver Luksic. Ja – ich hatte mir eigentlich auch erwartet, dass die FDP die Vision des Paul Kirchhof von einer “Flat-Tax” verteidigt und propagiert, anstatt in vorauseilendem Opportunismus das Prinzip Mutlosigkeit als eigenständiges Profil zu verkaufen.
Zusammen mit dem Gerhard’schen Konzept der hypnotischen Aussenpolitik (”die Hand auf dem Koran wird immer schwerer, sie werden ruhig, immer ruhiger, und verzichten aus Müdigkeit auf Ihr Nuklearprogramm”) sowie der konsequenten Nichtpräsenz des Parteivorsitzenden in den Medien entsteht eine Melange, die die traurigen 6,5 % für die Reformpartei FDP gemäss Emnid-Umfrage erklärbar, wenn nicht folgerichtig erscheinen lassen.


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Online-Wahlhelfer

20:10 by jo@chim - 5 Kommentare

Nachdem ich den Wahlomat einige Male durchlaufen habe, komme ich immer mehr zur Überzeugung, dass er aus prinzipiellen Gründen 10-20 Prozent für die Linkspartei.SED ausweist; so auch bei mir. Mein Anwalt meint allerdings, eine Beleidigungsklage habe wenig Aussicht auf Erfolg, da das Ergebnis EDV-generiert ist. Angenehmer kommt da schon das Ergebnis des FOCUS-Online-Wahlhelfers:

Wobei ich mich schon frage, woher das gute Ergebnis für die Joschka Horror Picture Show resultiert – insbesondere weil die Meinung zur Drogenlegalisierung überhaupt nicht abgefragt wurde ;)


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Zum 11.09.2001 …

Montag, 12.09.05 16:58 by jo@chim - 13 Kommentare

… will ich hier für diejenigen, die das hervorragende Weblog A New European nicht regelmässig lesen, auf den Kommentar meines geschätzten Schweizer Bloggerkollegen Greg B.londie Grabinski hinweisen – Freedom & Peace
Wichtig erscheint mir vor allem sein Gedanke Freiheit ist auf längere Sicht der einzige realistische Weg Terrorismus und Extremismus zu bekämpfen. Sie ist auch das Rezept für Frieden. Richtig. Der islamofaschistische Terror gegen die freiheitlichen Werte des Westens wird nicht innenpolitisch durch Freiheitsabbau und Schürung von Islamophobie (ebensowenig aber auch durch multikulturelle “Scharia-Light” Akzeptanz) besiegt werden, sondern nur “vor Ort”, mittels – auch militärischer – Absicherung eines Wandels hin zu mehr Freiheit im Nahen Osten. Angesichts des aggressiven Potenzials des islamistischen Totalitarismus sehe ich hierzu keine Alternative.


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Der Mythos al-Andalus

Freitag, 09.09.05 21:50 by jo@chim - 10 Kommentare

Lesebefehl von Dov Amir: 800 Jahre lang stand Spanien unter islamischer Herrschaft. Die maurische Epoche gilt als das goldene Zeitalter der kulturellen Blüte und der religiösen Toleranz unter Muslimen, Christen und Juden. Zu schön um wahr zu sein? Unter dem Titel Das Land, wo Blut und Honig floss erschien in der Ausgabe 35/05 der Weltwoche eine Auseinandersetzung mit dem Mythos al-Andalus.


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Ordre Mufti

Donnerstag, 08.09.05 12:49 by jo@chim - 10 Kommentare

Nicht, dass ich die Anschauungen von Michael Csaszkóczy mögen würde. Er sagt so Dinge wie: Die ‘Propaganda der Schüsse’ (Che) in der ‘Dritten Welt’ muss durch die ‘Propaganda der Tat’ in den Metropolen vervollständigt werden, welche eine Urbanisierung ruraler Guerilla-Tätigkeit geschichtlich möglich macht. Der städtische Guerillero ist der Organisator schlechthinniger Irregularität als Destruktion des Systems der repressiven Institutionen.
Äh … stop … Entschuldigung. Das war Rudi Dutschke, nach dem jetzt in Berlin eine Strasse benannt worden ist, 1967 in einer Rede beim Bundeskongress des SDS in Frankfurt/Main.
Also nochmal von vorne. Michael Csaszkóczy, 35, ausgebildeter Lehrer, hat in der Vergangenheit gemäss Spiegel Online ähnliches linksradikales Geschwurbel (mit dem man allerdings heutzutage kaum mehr einen Hund hinter dem Ofen hervorlocken kann) abgesondert. Strafrechtlich hat er sich aber nichts zuschulden kommen lassen, ist offensichtlich fachlich qualifiziert und distanziert sich in einer schriftlichen Erklärung ausdrücklich von Gewalt gegen Menschen und Sachen.
Der AStA an der Ludwig-Maximilian-Universität in München fordert jetzt trotzdem Berufsverbot für Herrn Csaszkóczy: Wer das Grundgesetz nicht achtet, hat in der Schule nichts verloren.
Äh … ach Menno!! Jetzt hab ich mich doch tatsächlich schon wieder vertan! Die AStA-Kämpen führen nämlich eine Berufsverbotskampagne gegen ihren Professor Hejj wegen schlechter Witze auf seiner Internet-Seite, nicht gegen Herrn Csaszkóczy. Dessen Entlassung aus dem öffentlichen Dienst betreibt die hessische Kultusbürokratie.
Gemeinsam ist beiden allerdings ihr obrigkeitsstaatliches Denken, das die jeweilig politisch korrekte Meinung per Ordre Mufti durchsetzen will.


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Politik für die Freiheit

Mittwoch, 07.09.05 19:11 by jo@chim - 4 Kommentare
Vom Grundgesetz und der Einführung der Marktwirtschaft, von der Westintegration bis zur Entspannungspolitik und Wiedervereinigung: Die Liberalen haben an den wichtigen Weichenstellungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland entscheidend mitgewirkt. Heute stellen sich durch die Globalisierung neue Herausforderungen. Freiheit muss immer wieder neu verteidigt werden. Eine entschiedene Politik für die Freiheit ist wichtiger als je zuvor.

Politik für die Freiheit – das multimediale Internetprojekt der Virtuellen Akademie der Friedrich Naumann Stiftung bietet umfangreiche Informationen zur Geschichte des organisierten Liberalismus in Deutschland seit 1945.


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André kennt dich!

18:27 by jo@chim - 1 Kommentar

Woher? Das erfahren Sie hier


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Protektionismus-Junkies

Dienstag, 06.09.05 12:38 by Sascha Tamm - 3 Kommentare

Nach Auslaufen des sogenannten Multifaserabkommens bemüht sich die EU intensiv, ihre Textilindustrie weiter vor Wettbewerb zu schützen. Die Textilimporte aus China wurden quotiert, doch die Jahresquoten wurden bereits in diesem Sommer erreicht. Derzeit werden 80 Millionen Kleidungsstücke aus China an den EU-Außengrenzen festgehalten. Eine vorläufige Einigung mit China wurde zwar gestern erzielt, doch sie geht auf Kosten europäischer Verbraucher und Importeure sowie selbstverständlich der chinesischen Produzenten.

Niemand in Europa kann behaupten, unvorbereitet von der neuen Lage getroffen worden zu sein. Auch die Textilhersteller aus denjenigen Ländern, die jetzt am lautesten für Importbeschränkungen eintreten, kannten den Termin des Auslaufens des alten Abkommens. Doch sie vertrauten – leider zu Recht – darauf, dass ihre Regierungen sie weiter schützen werden.

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Jesus und der Flächentarifvertrag

11:57 by Sascha Tamm - 6 Kommentare

Nach der Sommerpause, etwas verspätet, der IUF weekly comment von letzter Woche. Diesmal wieder als Gastkommentar, von Siegfried Herzog, Referatsleiter Asien der Friedrich-Naumann-Stiftung:

Evangelium, Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16): … Denn mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!

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Wichser vom Dienst …

00:46 by jo@chim - 17 Kommentare

… eine durchaus treffende Bezeichnung, die Henryk M. Broder auf der Achse des Guten für einen verwendet, der verkommen genug ist, so etwas zur Hurrikan-Katastrophe in USA abzusondern: [...] Ja, ich sehe darin sogar eine Art ausgleichende Gerechtigkeit für das, was die Bewohner dieses Landes durch ihren Krieg im Irak anderen Bewohnern angetan haben. Es würde mich allerdings noch mehr erfreuen, wenn ich wüsste, dass nur Häuser von Bush-Wählern und Armeeangehörigen zerstört worden wären [...]
Kompletten TAZ-Kommentar vom 02.09.05 von Phillipp Mausshardt lesen …


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Popgutmenschen

Montag, 05.09.05 18:41 by jo@chim - 7 Kommentare
Aber unsere Popgutmenschen zücken anscheinend nur die Elektroguitarren, wenn es darum geht afrikanischen Despoten ihre Schulden zu erlassen.

Bevo in einem Kommentar auf Antibuerokratieteam.de zum Thema


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Zum Thema TV-Duell (Update)

Sonntag, 04.09.05 23:40 by jo@chim - 3 Kommentare
Reagan sagte der Nation, daß alle Carter wählen sollten, die meinten, es würde ihnen besser als vor vier Jahren gehen. A.Schmidt auf Alexander und der Gordische Knoten.
So gesehen hätten wir auf das ganze TV-Duell-Brimborium auch gut verzichten können.

Update 05.09.05: ich hatte es gestern vorgezogen, mich in einen herrlichen oberfränkischen Biergarten zu setzen und an einigen (leider unsubventionierten) Ungespundet Hefetrüb zu erfreuen, anstatt mir das Medienspektakel anzutun. Nachdem ich mirs heute angesehen habe, und die überwiegende Medienrezeption, Schröder sei “vorne” gelegen, mit Erstaunen zur Kenntnis nehme, frage ich mich, ob meine DVB-Software nicht die falsche Sendung aufgenommen hat.

Wohl doch nicht, wie der treffende Kommentar von Stefan Herre auf Politically Incorrect zeigt: Dass Gerhard Schröder jetzt, trotz seiner nervösen Performance, wieder vorzeitig als Gewinner des TV-Duells auserkoren wird, kommt einem medialen Automatismus gleich und bestärkt einen in der Vermutung, dass Schröder nicht wegen seiner herausragenden Rhetorik und Dialektik seit Jahren als „Medienkanzler“ bezeichnet wird, sondern schlicht und einfach deswegen, weil der Großteil der meinungsmachenden Medien ihm politisch nahe steht


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What if Ivan Had Hit New Orleans?

00:50 by jo@chim - Kommentieren
Should this disaster become a reality, it would undoubtedly be one of the greatest disasters, if not the greatest, to hit the United States, with estimated costs exceeding 100 billion dollars. According to the American Red Cross, such an event could be even more devastating than a major earthquake in California. Survivors would have to endure conditions never before experienced in a North American disaster.

What if Ivan Had Hit New Orleans? Shirley Laska, Center for Hazards Assessment, Response and Technology, University of New Orleans am 02. November 2004.


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Kleine Bitte an den Don

Samstag, 03.09.05 14:17 by jo@chim - 6 Kommentare

Unter dem Nick donalphonso betreibt Rainer Meyer das Weblog Rebellen ohne Markt und möchte gerne pro-amerikanischen Bloggern (also denjenigen, die seine Comment-Schafe auf Rebellmarkt als stinkendes hellbraunes Bloggergesocks und Hackfressen beblöken) bei ihrem Lieblingsschleimprojekt die Lust verderben.
Deshalb hat er auch einen hübschen Beitrag auf totem Holz über die ganze Bande angeleiert, schreibt er.
Lieber Don Alphonso aka Rainer Meyer: die WELT hat ja zur liberalen und konservativen Blogsphere schon vor einiger Zeit einen ganzseitigen Beitrag unter dem Titel Amerikas Freunde im Internet veröffentlicht. Falls Du Dir aber trotzdem die Mühe machen willst – schickst Du mir den Presseartikel in Kopie für unser Archiv? Weil, ich lese ja Junge Welt oder südbayrische Provinzblättchen eher selten ;)
Dankschön und ein herzliches Vergeltsgott, Donner-Alfons!


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Rechtsextreme Neocons

Freitag, 02.09.05 23:27 by jo@chim - 4 Kommentare

Halt Herr Müller-Lüdenscheid! Ein Klasse-Kommentar auf Ihren Beitrag Die Wirkungen der Neocons von im Wahlblog – Stimmen zur Bundestagswahl zum durchsichtigen Versuch einiger Loony Lefties, pro-amerikanische, liberale und konservative Blogger in die rechtsextreme Schmuddelecke zu stellen und als Neoconazis zu denunzieren.
Ich erlaube mir, den Text im Folgenden komplett zu zitieren:

*** snip ***
[...] Zuallerst einmal: Was heißt eigentlich “Neocon”? Dieser Begriff wird ja von der Linken in letzter Zeit geradezu inflationär gebraucht, nachdem das “neoliberal” bei der Wählerschaft keinen ausreichend negativen Beigeschmack erzeugt hatte. Zunächst ist “Neocon” ein spezifisch amerikanischer Begriff, um sich von den sogenannten “Paleocons” (der alten Rechten) abzusetzen. Die entscheidenden Unterschiede zwischen beiden Denkrichtungen sind die folgenden:

Mehr lesen ... (748 Worte)


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Friends of America!

20:17 by jo@chim - 5 Kommentare

Michael Kastner von der Freiheitsfabrik hat mir (als einem derjenigen die auf dem pro-westlichen Heimatabend am Nockherberg dabei waren) in einer sehr persönlichen Mail geschrieben:
… Ich hätte erwartet, daß Eure Seiten voll sind mit Red-White-and-Blue-Links auf amerikanische Hilfsorganisationen, die _jetzt_ Hilfe brauchen. Ja, mal kurz ein Zweizeiler, der dann nach unten rutscht. Damit hat sichs dann auch …
Er hat Recht!
Rechts oben ein RSS-konformer Button zum Download mit einem Red-White-and-Blue-Link zu katrina-hilfe.de, der Seite auf der Stefan Sedlaczek Links und Informationen zu nichtstaatlichen Organisationen, die versuchen zu helfen, veröffentlicht.
Friends of America (darin beziehe ich auch ausdrücklich diejenigen ein, die die aktuelle Aussenpolitik der USA nicht unterstützen): bitte verbreitet das Banner weiter, unterstützt Stefans Hilfsaktion mit Manpower, Zuspruch & Ideen – und spendet natürlich selbst. Danke!


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Wort zum Freitag

16:45 by jo@chim - 1 Kommentar

Die SPD ist ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will, und doch das Blöde schafft
Gefunden auf Statler & Waldorf


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Simple Tatsache

Donnerstag, 01.09.05 18:06 by jo@chim - 6 Kommentare
[...] Sogar wenn Sie auch noch den allerletzten Tropfen vom Anti-War-Schlaftrunk aufsaugen ["drink every last drop of the anti war Kool Aid"], sogar wenn Sie überzeugt sind, dass Präsident Bush vom Aufsichtsratsvorsitzenden von Halliburton beauftragt wurde, den Irak-Krieg zu beginnen und dass er das amerikanische Volk absichtlich über die Existenz von Massenvernichtungswaffen belogen hat – es bleibt die simple Tatsache, dass für die Völker von Irak und Afghanistan, so um die 50 Millionen dunkelhäutiger Muslime, heute nachweislich mehr Freiheit besteht. Ja, es gibt einiges Hin und Her um den Entwurf einer irakischen Verfassung, aber vor April 2003 erwarteten Metallschredder und Folterkammern jeden Iraki, der das Wort “Verfassung” auch nur hauchte [...]

Der Radiokommentator Jim Forsyth auf News Radio 1200 WOAI, San Antonio: The Racism of the Anti War Movement. Danke an Dov Amir für den Hinweis auf den Text!


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