Opferhilfe
Die Freiheitsfabrikanten veröffentlichen eine Liste von URL’s nichtstaatlicher Organisationen, die den Hurrikanopfern in USA helfen.
Bitte Schadors lüpfen!
Westliche Werte sind geil Leute! Einfach zum ROFL(MAO), wie Meinungsfreiheit und ein pluralistisches Gesellschaftsmodell bei denjenigen Mitmenschen, die unter Toleranz immer noch ausschliesslich die Akzeptanz eigener Lebensstile und Meinungen verstehen, ideologieübergreifendes Zähneknirschen induziert.
Liebe Konservative, liebe Antifas und alle anderen, die sich anmassen anderer Leute Nachtwäsche moralisch zu beurteilen: Wie wär’s damit, einfach mal die jeweiligen Kopfbedeckungen (Schadors, Antifamützen, Cowboyhüte …) zu lüpfen? Zwecks Frischluftzufuhr und so.
Hier der passende Kommentar von Tobias Kaufmann zur Aufregung um Partyhengst Wowibärs Grusswort an einen Fetischistenumzug: Von Tempelhof nach Teheran
Solidarity
Solidarityall the polish workers fight to make their stand
and behind them every honest working men
in unity there`s each other and your friend becomes your brother
and in the tyrant`s heart will be a lesson learnedgive them hope give them strength give them live
like a candle burning in the black of night
we`re all with you in our hearts and in our minds
and we`ll pray for our nation through its darkest timesthe tyrant has no smile upon his face cause he knows that in his minds he`s in
disgrace
remission of you will take his breath away
until we come and we will have our daygive them hope give them strength give them live
like a candle burning in the black of night
we`re all with you in our hearts and in our minds
and we`ll pray for our nation through its darkest timesas the polish workers fight to make their stand
and behind them every honest working men
join hand with your brother and then you can help each other
watch the tyrant burn in the fire that he had built.
Angelic Upstarts, 1980, aus dem Album Angeldust
Der Solidarnosc zum 25. Geburtstag.
Verrückter sprang aus dem 12.Stock …
… BILD war dabei. Der Spruch ist alt – und inzwischen offensichtlich überholt. Heutzutage muss es heissen Millionen in Panik – Markus Becker vom SPIEGEL war dabei: Katastrophale Auswirkungen … unglaubliche Umweltkatastrophe … Pendant zum asiatischen Tsunami … New Orleans könnte zum Giftbecken werden … Klimawandel facht Wirbelstürme an … alles aus der SPON-Berichterstattung zum Hurrikan Katrina. Natürlich immer in konjunktives “könnte” und “würde”, sowie Zitate mehr oder weniger zuständiger Stellen eingepackt. Man vergisst ja bei aller Hysterie nicht sein journalistisches Handwerk!
War da noch was? Ähem … ja – SPON-Newsticker, 20:02: Gegen Montagmittag (Ortszeit) nahm “Katrina” Kurs auf den weiter östlich gelegenen Bundesstaat Alabama. Der Sturm schwächte sich landeinwärts weiter auf die Kategorie 2 ab, wie das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mitteilte. Dass es auch seriös, informativ und ohne vor Panik journalistisch zu hyperventilieren geht, zeigt übrigens Gero von Randow in seinem lesenswerten Kommentar Kein Klima-Signal in der ZEIT.
Die Protokolle der Weisen vom Nockherberg
Nicht ganz so wild wie bei den Punks im vorigen Beitrag ging es beim als “pro-westlicher Heimatabend” getarnten 1. konspirativen Treffen der Weisen vom Nockherberg (Sitzordnung siehe links) zu. Der Getränkezielumsatz wurde aber trotzdem erreicht; ich bin stolz, hierzu einen nicht unerheblichen Beitrag geleistet zu haben.
Neben den üblichen Verdächtigen wie M&M und Henryk M.Broder von der Achse des Guten trafen sich Blogmaster und Leser, die der Verteufelung von konservativen, aufgeklärten und libertären Positionen und die immer stärker werdenden Tendenzen, die eigentlichen Garanten unserer Freiheit, die Amerikaner, als die bösen und finsteren Feinde des Weltfriedens zu stilisieren engegentreten.
Dank an Enno Dittmar für die gute Organisation ! Dessen Begrüssungsansprache und (nach Eingabe eines 23-stelligen Passworts) auch einige Fotos vom Treffen gibt es auf seinem Blog Mimus Vitae zu lesen.
APPD-Wahlwerbespot zensiert
Ein Wahlwerbespot der Chaos-Punker von der APPD (”Anarchistische Pogo Partei Deutschlands”) – die ansonsten ihre Klientel mit dem prägnanten Motto Arbeit ist Scheisse! ansprechen – konnte heute auf Druck der WDR-Verantwortlichen nur in (selbst-)zensierter Form in der ARD ausgestrahlt werden, wie Telepolis berichtet.
Der exzessive Konsum von Alkohol durch Jugendliche wird verherrlichend dargestellt und zieht sich wie ein roter Faden durch den Wahlspot. Zum Teil entkleidete Personen nehmen sexuelle Handlungen wechselweise aneinander vor entrüsten sich die gebührenfinanzierten Sittenwächter vom westdeutschen Rundfunk. Korrekt dargestellt.
Verherrlichend wirken die Bilder aber nicht, eher unappetitlich und abstossend. Die Drohung, den Spot nicht auszustrahlen, bleibt in jedem Fall die Anmassung von Zensoren.
Das unzensierte Filmchen können Sie von einer Seite der Pogoanarchisten laden. Aus grundsätzlichen, das Recht auf freie Meinungsäusserung betreffenden, Erwägungen komme ich aber gern der Bitte der JunX und MädelZ nach, das File zwecks Senkung der Serverlast auch von unserem Webspace zum Download anzubieten: MP4 (3,5 MB)
Knalltütenmerchandising

Knalltuete.de – das ultimative Tool für die Wahlnacht. Praktisch auch schon im Vorfeld als Kotztüte bei Kanzleransprachen. Via Spiegel Online.
Scriptkiddiearschlochnazi?
Es tut mir leid für diesen behinderten Autisten, dass ihn noch niemand von seinem “Leiden” befreit hat – so Daniel W. aus Wesseling in seinem Blog mit der programmatischen Bezeichnung politisch inkompetent über einen Kommentator – den er im selben Beitrag auch als Ungeziefer beschimpft und zu dem er sich fragt, ob es sich um eine Ratte, eine Kakerlake oder eine andere noch niedrigere Lebensform handelt, derer es mit Nexalotte beizukommen gelte. Wie seine Linkliste, u.a. auf Attac und die WASG, vermuten lässt, hält sich Herr Weber allerdings nicht für einen Nazi.
Stefan Herre, den Betreiber des Weblogs Politically Incorrect, bezeichnet Weber an anderer Stelle als hirntoten Dummkopf und rühmt sich, hier und da technische Unzulänglichkeiten der Blog-Software (CSS-Eingaben im Kommentarfeld) ausgenutzt [zu haben], um das Layout seines Blogs in den Beiträgen zu zerstören. Also doch eher ein kleinkriminelles Scriptkiddie? Oder lediglich ein – im doppelten Wortsinne – simples Arschloch? Oder alles zusammen? Fragen, die ich mir nicht wirklich stelle ;)
Eine Frage an die Loony Lefties der Bloggerszene hätte ich allerdings schon: wo bleibt eigentlich in diesem Fall das betroffene Aufheulen und der allfällige Aufruf zu Zero Tolerance?
Sowjetische Mentalität
[...] Man stelle sich vor, 16 Jahre nach 1945 wäre eine NSDAP-Nachfolgepartei stärkste Kraft in Westdeutschland geworden. Ebenso aufklärungsbedürftig ist der Haß auf Einwanderer, Dunkelhäutige und Juden, der dort am heftigsten lodert, wo kaum jemand aus diesen Gruppen lebt. Und um das Maß voll zu machen: Könnte es sein, daß mentale Defizite entstehen, wenn aus einer Gemeinschaft 50 Jahre lang überdurchschnittlich viele gebildete und unternehmerische Menschen abwandern? [...]
Einige der politisch unkorrekten Fragen, die Michael Miersch von der Achse des Guten in einer Kolumne in der WELT zum Sprechverbot über das Verharren vieler Ostdeutscher in sowjetischer Mentalität (Jerzy Macków) stellt: Pssst! Nur nichts über den Osten
Wer zu spät kommt …
… den bestraft die Werbung: www.liberal.de – Machen Sie nicht den selben Fehler … und kümmern Sie sich um Ihre Domains :-)
Appeasementpolitik?
Israel wird nach einer aktuellen Reuters-Meldung voraussichtlich bereits bis Mitte September seinen Abzugsplan aus dem Gaza-Streifen vorfristig abgeschlossen haben. Unter dem Titel Israels Totengräber identifiziert Sascha Settegast in seinem neuen Weblog Heroic Dreams die eigentliche Ursache des Nahostkonflikts: Die arabischen Staaten und die Palästinenserführung hassen Israel, weil Israel der Vorposten der Westlichen Zivilisation im Nahen Osten ist, einer Zivilisation, die all das verkörpert, was die Islamisten verachten: Freiheit, Individualismus, Vernunft, Lebensfreude.
Er kommt angesichts dieser Tatsache zu dem Schluss, dass die gegenwärtige Appeasementpolitik von Bush und Scharon falsch sei und weist auf die Gefahr hin, dass möglicherweise bald eine neue Welle der Gewalt und Vernichtung über Israel hereinbricht. Angesichts der Siegesfeiern der Islamisten, die bei den Kommunalwahlen im Frühjahr in Gaza die absolute Mehrheit gewonnen haben, und der schwindenden Basis der Autonomiebehörden fürchte ich, dass er Recht behalten könnte.
Waschechter Konservativer
Wie nicht anders zu erwarten, heulen die vereinigten Profiteure des Status Quo angesichts des Vorschlages von Paul Kirchhof für eine 25% Flat Tax laut auf – unsozial sei sie und unfinanzierbar. Die Kollegen von Statler & Waldorf widerlegen in zwei Beiträgen ( 1, 2 ) genüsslich derlei dumme Einwände gegen sein Konzept und die WELT befasst sich in einem ebenfalls lesenswerten Beitrag mit den tatsächlichen Gewinnern und Verlierern einer radikalen Steuerreform.
Tja, und wer hätte es wohl anders erwartet: die FDP-Führung schaut noch immer etwas verdutzt aus der Wäsche, ob des Konservativen, der die zauderhaften Liberalen im “Mut zur Vision” locker toppt.
Wolfgang Scheide weist im Kapitalismus-Magazin allerdings dankenswerterweise auf eine Tatsache hin, die wohl Angela Merkel, aber offensichtlich nicht allen, die jetzt in lauten Jubel ausbrechen, bewusst ist: Kirchhof bleibt natürlich trotzalledem ein waschechter Konservativer, der zwar für seine Flat-Tax-Idee (stärkere!) liberale Unterstützung benötigt, damit sie von den Herz-Jesu-Sozis in der Union nicht ebenso beerdigt wird wie das Steuerkonzept von Friedrich Merz. Viele seiner Vorstellungen (wie z.B. sein Eintreten für einen “Gottesbezug” in der EU-Verfassung oder sein Beharren auf der – soeben glücklicherweise gescheiterten – Forderung nach einem Kinderwahlrecht) verdienen aber eben auch liberalen Widerstand.
Ramen!
Dogmen, und ich meine nicht nur religiöse, zerstören die Welt und machen uns alle dümmer. Eine erstaunliche Aussage für einen Religionsführer – nein, der 16., inzwischen wieder abgereiste, Benedikt war’s nicht, sondern Bobby Henderson, Gründer und Prophet des Kultes um das Flying Spaghetti Monster.
Spiegel Online zitiert in einem Beitrag unter dem Titel Mein Gott, ein Nudelmonster! aus dem Glaubensbekenntnis der Nudelisten (Pastafarians), das nicht ganz aus Zufall starke Anleihen bei den christlichen Kreationisten, die ihre Lehre vom Intelligent Design gleichberechtigt im staatlichen Schulunterricht verschiedener US-Bundesstaaten sehen wollen, nimmt:
Ich und viele andere Menschen in aller Welt glauben fest daran, dass das Universum von einem fliegenden Spaghetti-Monster geschaffen wurde. ES war es, das alles geschaffen hat, was wir sehen und fühlen. Wir sind überzeugt, dass die überwältigenden wissenschaftlichen Beweise für einen Evolutionsprozess nichts als Zufall sind, die ES hinterlegt hat.
In einem offenen Brief an die Schulbehörden des US-Bundesstaates Kansas fordert Henson nun die gleichberechtigte Behandlung seiner Religion.
Sie halten das alles für Schwachsinn? 1 Million US$ für den Nachweis, dass FSM die Welt nicht erschaffen hat! Ramen.
Schnüffelstaat made in Dubai
Kapitalismus made in Dubai – im neuen Land der unbegrenzten Möglichkeiten titelt die eigentümlich frei Nr. 54. Doug Casey schwärmt davon, dass Dubai die erfolgreichste Stadt der Weltgeschichte sei und für Björn Tscheridse ist sie das arabische Wirtschaftswunder im Hoppeschen Modellstaat. Eine Familienaristokratie durchs Öl reich gewordener arabischer Fischer und Perlentaucher, die ihr Emirat als auf Basis der Scharia straff geführtes staatsmonopolistisches Unternehmen zu einem Finanz- und Touristenzentrum ausbaut und dabei auf demokratischen Ballast wie Frauen- oder Bürgerrechte fast vollständig verzichtet: die freiheitliche Vision für das 21.Jahrhundert?
Darauf kann wohl wirklich nur jemand kommen, der wie H.H.-Hoppe die Monarchie als das geringere Übel im Vergleich zur Demokratie identifiziert. Auf Schnueffelstaat.de ist übrigens nachzulesen, dass im neuen gelobten Ländle der Anarchokapitalisten ganz offensichtlich auch die Schnüffelmöglichkeiten unbegrenzt ausgebaut werden. Ganz neue Bündnisse, die sich da auftun – mit Schily und Beckstein …
Das kann kein Mensch!
Im deutschen Steuerrecht gelten 96.000 Vorschriften. Das kann kein Mensch! Und wenn einer das kann, dann kenne ich einen guten Arzt für ihn.
Prof. Dr. Paul Kirchhof, CDU-Kompetenzteam – im Vorbeifahren aus der TAZ (die das aber offensichtlich als Negativzitat sehen will). Hier die Rede des parteilosen ehemaligen Verfassungsrichters auf dem letzten FDP-Parteitag im MP3-Format.
Blogger-Pause
Ich mach mal ‘n paar Tage (Blogger-)Pause und verschwinde mit Kindern & Kegel & Caravan in Richtung meines ehemaligen Exils Regensburg und dann weiter ins schöne Altmühltal …
Heidenspass statt Höllenqual
Benedikt – mach uns für Jesus fit: seit Monaten wird in Köln von Stadt und Staatskirche unter diesem Motto für den katholischen Weltjugendtag – an dem auch Benedikt XVI. teilnehmen wird – mobil gemacht.
Nun fordert ein Bündnis aus Konfessionslosen und Atheisten wie z.B. dem Freidenkerverband Köln, der Giordano Bruno Stiftung, dem Internationalem Bund der Konfessionslosen und Atheisten und anderen Asyl für Atheisten und will religionsfreie Zonen in der Millionenstadt einrichten.
Unter der Überschrift Heidenspass statt Höllenqual soll vom 16. bis zum 20.August ein anspruchsvolles freigeistiges Rahmenprogramm für eine kritische Gegenöffentlichkeit zur katholischen Mammutveranstaltung geboten werden.
Hier zur Website der Initiative: www.religionsfreie-zone.de
Guidos Affäre mit den Umständen
Kritisch, sehr detailliert, manchmal bissig, aber durchaus von Sympathie für den Menschen Guido Westerwelle getragen ist das Porträt, das Dieter Schnaas im Handelsblatt vom möglichen nächsten Vizekanzler und seiner geglückten Affäre mit den Umständen zeichnet: Lebe, Junge, lebe!.
FDP-Gummibärchen
Wer gerne hören möchte wie es klingt, wenn mein Bloggerkollege Martin S. Hagen zusammen mit Horst Meierhofer in München FDP-Gummibärchen verteilt, dem sei der “Aktuelle Radiotipp der FDP-Bayern” ans Herz gelegt: am Freitag, den 12.08. sendet Bayern II zwischen 19.00 Uhr und 20.30 Uhr in der Sendung “Zündfunk” u.a. einen Bericht über den “Stau-Wahlkampf” der Jungen Liberalen und der FDP in München.
Wer mit Martin (und mir) gerne ein Bier trinken möchte, dem empfehle ich am 27.08. zum 1. prowestlichen Heimatabend liberaler, libertärer und konservativer Blogger im Paulaner-Wirtshaus am Nockherberg (ebenfalls in München) zu kommen.
Stoiber-”Skandal”?
Kaum wurde Schönbohm (mit dem ich sonst in nicht allzuvielen Dingen konform gehe) wegen der richtigen Erkenntnis, dass der reale Sozialismus – als Kultur der persönlichen Verantwortungslosigkeit – nicht nur ein ökonomisches und ökologisches Desaster, sondern auch Verheerungen in den Köpfen der Menschen hinterlassen hat, von der vereinigten Medienmacht abgewatscht, ist der CEO der Bayern AG, Ede Stoiber, dran:
die Äusserung [...] es darf nicht sein, dass die Frustrierten über das Schicksal Deutschlands entscheiden [...] mag wahltaktisch nicht sonderlich geschickt gewesen sein. Ich gebe Herrn Stoiber aber vollinhaltlich Recht, wenn er darauf hinweist, dass es nicht wünschenswert ist, wenn 15 Jahre nach der Wiedervereinigung und Billionentransfers gen Osten die Nachfolgepartei der SED und deren Klientel, die sich gerne weiter staatlich alimentieren lassen möchte, dringend notwendige Reformschritte in diesem Land verhindern.
Dass es sich bei all der künstlichen Empörung, mit der sich offensichtlich auch gern der eine oder die andere inhaltlich weniger profilierte Liberale in die Medienöffentlichkeit katapultieren möchte, um mehr als Wahlkampfgeplänkel handeln könnte, zeigt Stefan Herre in einem Beitrag in seinem Blog Politically Incorrect und kommt zu dem Schluss:
Für mich als Bürger dieses Landes sind nicht Stoibers wachrüttelnde Äußerungen der eigentliche Skandal, sondern vielmehr die Medienkampagne, die von Seiten der SPD-eigenen Holding DDVG mit ihren über 70 deutschen Zeitungen, zwei Fernsehsendern und knapp 30 Radiosendern bewusst betrieben wird.
Hartz IV: teurer Rohrkrepierer
Auch Hartz IV erweist sich, wie so vieles was Rotgrün zu verantworten hat, als teurer Rohrkrepierer: Die Zahl von 4,76 Millionen ALGII-Empfängern – weitaus mehr als vom Clement-Ressort je erwartet – hat zu einer gewaltigen Erhöhung der Sozialkosten geführt. Bereits Ende Juli sind die für 2005 geplanten Mittel in Höhe von 14,6 Milliarden Euro ausgegeben, berichtet der ehemalige grüne Haushaltsexperte Oswald Metzger in seinem Blog Einspruch! und rechnet an Gesamtkosten für die Neuregelung mit dem Kunstnamen Hartz IV sage und schreibe 22,6 Milliarden Euro allein in 2005 hoch.
Weltgefahr Iran
Ein lesenswertes Plädoyer für eine transatlantische Ausrichtung der europäischen Politik gegenüber der Weltgefahr Iran von Gero von Randow in der ZEIT:
[...] dieses Land lebt seit 26 Jahren unter einem Regime, das die Menschenrechte missachtet, Israels Existenzrecht leugnet, Terroristen unterstützt. Und das nach Atomwaffen strebt: eine Weltgefahr. Seine Raketen können Israel erreichen. Besäße es die Bombe, dann dürfte Israel sich als Atommacht outen – und damit den Startschuss für Nuklearrüstung in Ägypten, Saudi-Arabien und Syrien geben; weitere Länder würden folgen, zum Beispiel die Türkei. Nicht zu vergessen: Irans Raketen könnten Ziele mitten in Europa treffen. Auch in Deutschland.
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Karikatur aus Cicero
Make Love, not War
Welch ein Weg, den das Internet genommen hat: von einer Erfindung der US-Militärs, das seine Kommunikationsstrukturen immun gegen einen potenziellen Atomschlag machen wollte, zum weltumspannenden Netz, in dem die Schnüffler den Nutzerdaten stets einen Schritt hinterher hecheln.
Die Pressechefin der Electronic Frontier Foundation, Annalee Newitz, hat nun eine (gar nicht so) neue Hauptantriebskraft der Weiterentwicklung neuer Technologien identifiziert: Die Erwachsenenindustrie habe den Durchbruch von Videokassetten und DVDs beschleunigt, gleiches gelte für das Internet. Es werden Werkzeuge entstehen, die auch Freiheit und Gerechtigkeit dienen können, so Newitz gemäss Spiegel Online. Das sei eine gute Nachricht für alle politischen Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten, wie auch für alle, die einfach nur unbeobachtet surfen wollten.
Hedonistisch verluderte Pornokonsumenten ohne Moral und Anstand als Motoren des Fortschritts – tja, was nun Hans-Hermann und Alice?
Hütchenspieler in der Blogsphere (Update)
Kennen Sie Blogshares? Der Seite liegt eine nette Idee zugrunde: auf Grundlage der Anzahl der ein- und ausgehenden Links von Weblogs (und deren jeweiliger Blogshares-Bewertung) wird ein “Aktienkurs” errechnet, der so den “Marktwert” eines Weblogs darstellt.
Blogshares trägt nun auch zur Klärung der Frage bei, ob es sich beim Suchmaschinen-Spammer Marcel Bartels und seinem Parteibuch um Satire, nur ein besonders peinliches Exemplar von Sozialdemokrat oder etwas völlig anderes handelt. Die Blogshare-Abfrage auf Mein-Parteibuch.de offenbart nämlich Interessantes:
Über ein Geflecht in seinem Besitz befindlicher kommerzieller Seiten wie z.B.Website Promotion – TrafficStatistic Web Directory – Programs and Web Resources oder MZL und Novatech Submission Site Reviews, etc. pp. die alle mit Mein-Parteibuch.de und wechselseitig ineinander versteckt verlinkt sind, treibt er den Marktwert (diesmal ohne Anführungszeichen) seines Seitenkonglomerats aus den Domains trafficstatistic.com, trafficstatistic.de und mzl.de hoch.
leere-versprechen.de
Was bei Schröder, Fischer und Müntefering durchscheint, ist natürlich auch ein Stück Wahlbetrug. Oswald Metzger, ehemaliger haushaltspolitischer Sprecher der Grünen, zur Bilanz der rot-grünen Bundesregierung in der Welt am Sonntag am 16. Mai 2004.
Mein Lieblingszitat eines Ehrlichen etwas Ehrlicheren unter einem Haufen von Windbeuteln.
Mehr Versprechungen, Versprecher und schlichte Lügen von Rot-Grün listet die CDU-Wahlkampfseite leere-versprechen.de auf.
Chat: Halbmond über deutschen Dächern
Ein sicherlich interessanter Termin für alle, die (im Gegensatz zu mir) gerne “chatten”: Halbmond über deutschen Dächern – Chat mit Dr. Irmgard Schwaetzer zur Islamkonferenz, 11. August 2005, 11 bis 12 Uhr auf http://chat-islamkonferenz.virtuelle-akademie.fnst.de
[...] Deutschland ist seit vielen Jahren ein Einwanderungsland. Über drei Millionen Muslime haben hier ihren Lebensmittelpunkt. Sie stehen vor der Frage, die sich Einwanderern zu aller Zeit gestellt hat – wie kann man sich in der neuen Heimat integrieren ohne die eigenen Traditionen und Glaubensvorstellungen völlig aufzugeben? Gesellschaftliche Konflikte sind in diesem Prozess normal. Sie verschärfen sich in Deutschland durch die viel zu spät erfolgte Einsicht, dass wir uns als Einwanderungsland neu organisieren und definieren müssen, durch eine mangelnde wirtschaftliche Dynamik, die Verteilungskämpfe verschärft, und durch die internationale Politisierung des Islam.
Im Chat mit Dr. Irmgard Schwaetzer soll diskutiert werden, welche Maßnahmen die Akzeptanz und das gegenseitige Verständnis der Kulturen stärken. Die Veranstaltung ist ein öffentliches und kostenfreies Angebot der Virtuellen Akademie. Moderiert wird der Chat durch Rainer Heufers, Projektleiter im Regionalbüro Südostasien [...]
Aus der Einladung der virtuellen Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung zum Chat mit Dr. Irmgard Schwaetzer, Bundesministerin a.D. und Vorstandsmitglied der Friedrich-Naumann-Stiftung zur Vorbereitung der Konferenz “Europa und der moderne Islam” der FNSt, die am 15. und 16. August 2005 in Berlin durchgeführt wird.
Bundesdance
Die SZ hat dankenswerterweise den Bundesdance wieder online gestellt – nutzen Sie die Chance, um Pleite-Gerd, Ede Stoiber und 18%-Angie ein paar Beats für sich tanzen zu lassen (nach der Wahl werden die garantiert wieder tun, was sie wollen).
Bewusste KonsumentInnen
Die Babypuppen kommen alle aus China, die Strampler aus der Türkei, die Turnschuhe aus Vietnam. Unerhört! Erlauben die sich also einfach so, ungeregelt, kapitalistisch sozusagen, mit uns zu konkurrieren, anstatt erprobte Kanäle wie die 3.Welt-Läden zu nutzen bzw. die Produktpalette mit der zuständigen Soligruppe abzustimmen. Das ist richtig fies, wo doch gerade die Grünen immer für fairen Handel eingestanden sind. Renate Künast ruft folgerichtig in der Bild am Sonntag alle bewussten KonsumentInnen dazu auf, politisch korrekt zu handeln: Jeder kann etwas für mehr Beschäftigung in Deutschland tun: Er muß sich überlegen, wo die Produkte hergestellt sind, die er kauft. Deutsche kauft deutsche Bananen (aber bitteschön aus ökologischem Anbau!)
via Brushfires of Freedom
Ayaan Hirsi Ali zum Fluch des Propheten
In der aktuellen Ausgabe 31/05 der Weltwoche ist unter dem Titel Der Fluch des Propheten ein lesenswerter Beitrag der Muslima Ayaan Hirsi Ali zur Auseinandersetzung mit dem islamistischen Fundamentalismus erschienen: Ungläubige dürfen abgeschlachtet werden, predigte Prophet Mohammed. Solange die Muslime an dessen Unfehlbarkeit festhalten, ist der Terrorismus nicht zu bremsen.
Danke an unseren Leser Dov Amir für den Hinweis!
Fundamentalismus ist nicht angeboren, sondern erworben
Immer einmal wieder taucht die etwas schräge Theorie christlicher Fundamentalisten auf, Homosexualität sei nicht angeboren, sondern erworben – eine Krankheit mithin, die es zu heilen gelte (insofern unterscheiden sie sich graduell von ihren moslemischen Brüdern und Schwestern, die die “Krankheit” für unheilbar und gefährlich halten und andere Mittel präferieren, um die Gesellschaft zu “schützen”).
Im Leserbrief einer Frau Elfriede U. im Fränkischen Tag vom 23.07.05 wird unter dem Titel Gott liebt den Sünder, aber nicht die Sünde diese These wieder einmal kolportiert:
Wort zum Dienstag
Im Grunde sind eine Alarmanlage und ein Steuerberater das gleiche. Ein mehr oder weniger effektiver Diebstahlschutz.
Gefunden bei SpeexX Blog
Unter aller Sau
Wenn der Suchmaschinen-Spammer Marcel Bartels in seinem Parteibuch ungelenk auf abstossend hinmanipulierte, sowie mit FDJ-Symbol – und in der ersten Fassung auch mit Scientologenkreuz – verzierte Fotos von Angela Merkel veröffentlicht, um seine absurden Verschwörungstheorien zu illustrieren, kann man sich darüber hinwegtrösten, dass es sich nur um die Provo-Aktion eines Blogsphere-Trolls handelt. Insoweit gestehe ich selbstkritisch ein, dass ich Marcel Bartels und sein Fake-Projekt “Mein Parteibuch” viel zu lange ernst genommen habe.
Wenn allerdings das linksalternative Zentralorgan die tageszeitung in einer Buttonkollektion Angela Merkel als Schwein darstellt, dann hat dies schon ein anderes Format und erinnert fatal an die vom SPD-Parteivorsitzenden und der Zeitung der IG-Metall produzierten Entgleisungen, die in Deutschland investierende Fonds mit Heuschrecken bzw. Stechmücken verglichen. Enno Dittmar kommentiert in seinem Blog die TAZ-Aktion: Wirklich verabscheuungswürdig ist allerdings der letzte Button, der sich allgemein gegen den vielbeschworenen “Sozialabbau” richtet. Der Slogan, der vor dem kruden Cartoon eines an Miss Piggy erinnernden Schweines steht: “Ferkel muß weg!” Das Schwein trägt die Gesichtszüge von Angela Merkel. Hier ist wohl alles eindeutig: Die Denunzierung von politischen Gegnern auf das Niveau von Vieh und die damit implizierte Forderung der Ausrottung ist Nazisprech pur. Wer erinnert sich da nicht an “Judenschweine”? Wir finden, daß es kein besonders schmeichelhaftes Licht auf die deutsche Medienöffentlichkeit wirft, daß solcherlei Entgleisungen mit totaler Blindheit auf dem linken Auge “übersehen” werden.
In der Tat: Unter aller Sau, was die TAZ da für eine angesichts des bevorstehenden Machtwechsels völlig desorientierte Klientel fabriziert.
Freiheitsliebender
Die Erfahrung sollte uns lehren, vor den Gefahren für die Freiheit am Stärksten auf der Hut zu sein, wenn die Absichten der Regierung gut sind. [...] Die grössten Gefahren für die Freiheit lauern in heimtückischen Eingriffen durch Eiferer mit gutem Willen, aber ohne Verständnis – die Begründung des Minderheitsvotums von US Supreme Court Justice L. Brandeis in Olmsteadt vs. United States ist auch das Motto des liberalen Blogs Freiheit, Isonomie, Privatrechtsgesellschaft von Florian Riegler aus Wien, auf das ich mir erlaube hier hinzuweisen. Ich habs in meiner Blogsphere unter Freiheitsliebender verlinkt.
Provider gegen Vorratsdatenspeicherung
Dr. Wolfgang Essig, CEO des Providers Colt Telecom, hat anlässlich des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts, eine präventive Telefonüberwachung auch in Fällen ohne konkreten Strafverdacht als verfassungswidrig einzustufen, zu den EU-Plänen zur Vorratsdatenspeicherung Stellung genommen: Angesichts der aktuellen Bedrohung durch terroristische Gewalt ist der Ruf nach mehr Sicherheit und Schutz der Bevölkerung verständlich und nachvollziehbar. Gerade der jüngste Entscheid des Bundesverfassungsgerichts zeigt aber auch, dass die Vorhaben der EU auch unter datenschutzrechtlichen Aspekten überaus fragwürdig sind. Mit den neuen Vorgaben droht das Schreckgespenst vom “gläsernen Bürger” Realität zu werden.
Hier die komplette Pressemitteilung (via Schnueffelstaat.de)
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