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Marcel Bartels Google-Bombing Spielchen

Freitag, 29.07.05 22:01 by jo@chim - 12 Kommentare

Ob Marcel Bartels und seine Realsatire Mein Parteibuch eine Schande für die SPD sind, kann ich nicht beurteilen. Die sozialdemokratische Online-Plattform www.websozis.de hat ihn zumindest nach seinem wilden verschwörungstheoretischen Elaborat bezüglich Angela Merkel, Horst Köhler, Scientology und dem Rest der Welt, das mich zum Beitrag Durchgeknallt veranlasste, als nicht mehr tragbar empfunden und aus ihrer Blogroll gelöscht. Auch aus den Websozi-Foren wurde Herr Bartels ausgesperrt, um wieder eine sachliche Diskussion zu ermöglichen.
Der nach eigenen Angaben hauptsächlich arbeitssuchende Marcel Bartels scheint allerdings nun – ausser dem Verfassen von Texten die selbst Sozis zu bescheuert sind – ein neues Hobby gefunden zu haben: Google Bombing – das ist eine technische Manipulation des Ranking-Mechanismus von Google, also Suchmaschinenspamming.
Bei Angabe meines Realnamens als Suchbegriff – der übrigens im Impressum dieser Seite zu finden ist, wo er auch hingehört – oder diffamierender Begriffe a la Antidemokratieteam werden, entgegen den Benutzungsbedingungen der DENIC, über die Whois-Abfrage eines US-Servers meine Adressdaten angezeigt. Inzwischen hat Herr Bartels einen kompletten Artikel in gewohnt rotzfrechem Duktus verfasst, den er offensichtlich “hochbomben” will.
Bitte beachten Sie, wenn Sie auf Bartels verlinken, das Linkattribut rel=”nofollow” zu setzen, sonst helfen Sie mit, seine Bombing-Opfer noch weiter hoch im Ranking zu spammen. Auf seiner Seite veröffentlicht der Blogger-Troll Marcel Bartels übrigens auch gern mal die IP-Adressen von unliebsamen Kommentatoren oder verlinkt zu den Whois-Abfragen der Firmenserver(!) von denen aus sie zugreifen. Derlei “Spielchen” mit – gelinde gesagt – laxem Umgang mit vertraulichen Daten und öffentlichen “Fahndungslisten” betreiben auch rechte und linke Extremisten, um den politischen Gegner einzuschüchtern.
Sei’s drum – die Welt ist voll von niveaulosen abgedrehten Narren :D Ich werde nicht weiter mit Typen wie Bartels kommunizieren, dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade und jeder Link wertet seine miserable Seite auch noch auf.
Aber eine abschliessende Bemerkung erlaube ich mir noch: es erscheint mir nicht verwunderlich, dass Herr Marcel Bartels mit seiner Outsourcing-Firma MZL Billing Services und seinem Projekt Trafficstatistics offensichtlich gescheitert ist. Oder würden Sie mit jemand Geschäfte machen wollen, der derartig mit dem Datenschutz umgeht?


Das Antibuerokratieteam - seit 15.08.07 auf www.antibuerokratieteam.net

12 Kommentare »

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  1. Das was Bartels hier treibt ist als Satire auf Schily und Zypries zu verstehen.

    Der Mann wird einfach von genialen Hintermännern gesteuert.

    Jeder der die SPD-Regierung und Schröder loswerden möchte sollte auf Bartels Kunstblog verlinken.

    Kommentar von Tuotrams — 29.07.05 23:18 #

  2. Ich weiss nicht, ob es so toll ist sich auf Blog-Fehden mit Sozis einzulassen. Gerade ein diesem Fall.
    Da ich gelegentlich gerne mal zum anonymen oder halb-anonymen trollen mit ueberzogenen Versionen meiner Meinung neige, habe ich gewisse Zweifel an seiner Ernsthaftigkeit. Die Konsequenz des Getrolles ist zwar bewundernswert, aber fuer meinen Geschmack ist seine Selbstdarstellung zu wiederspruechlich und teilweise zu albern…

    Nicht aufgrund nur der absurden Eintraege (Scientology, Katzenbilder), auch wegen MZL Billing Services: “Hochqualifizierte Programmierteams “offshore”[:]Zeit- und kostenintensive Aufgaben verlagern wir in Länder mit einem wesentlich niedrigerem Lohnniveau.” Das entspricht nun wirklich nicht gerade der offiziellen SPD-Definition des patriotischen Unternehmers…

    Kommentar von Tim Jansen — 29.07.05 23:26 #

  3. Richtige Konsequenz.

    Bitte beachten Sie, wenn Sie auf Bartels verlinken, das Linkattribut rel=”nofollow” zu setzen

    Done.

    Übrigens hat Marcel ausweislich des oben zitierten Beitrags ein Zwergfell. Honi soit qui mal y pense…

    Kommentar von Rayson — 29.07.05 23:29 #

  4. Und ich bomb euch alle tot!

    Genau nach diesem Motto bombt sich Marcel Gerald Bartels fleißig durch Google. Ich wollte mich zum Thema Gerald eigentlich in Zukunft zurückhalten, allerdings hat sich da etwas getan.
    Der nach eigenen Angaben beschäftigungslose Marcel Bartels sche…

    Trackback von Schmidt Blog — 30.07.05 02:55 #

  5. [...] Dann war da noch die kleine Meinungsverschiedenheit mit Joachim vom Antibürokratieteam. Glücklicherweise sehr transparent gehalten und deswegen bei dem einen und dem anderen nachzulesen. [...]

    Pingback von Roon it » Blog Archive » Manches endet nie — 30.07.05 10:26 #

  6. Im Google Blog habe ich einen Beitrag unter dem Titel Preventing comment spam gefunden, der zeigt wie man Blogger-Trollen wie Marcel Bartels ihr Spamming-Geschäft erschweren kann.

    Kommentar von jo@chim — 30.07.05 12:48 #

  7. rel=”nofollow”
    mag ja eine nette Sache sein, wenn man sich denn die Arbeit, welche einem unfreiwillig durch Kommentare eingebrockt worden ist, denn machen möchte: DELETE! geht da wohl schneller. … und sonst, einfach keine Links mehr legen, auch nicht mit rel=”nofollow”

    Aber was gegen die Links auf seiner Seite tun? Hier ist für mich die eigentlich wichtige Frage.

    Kommentar von Schoggo-TV — 30.07.05 14:57 #

  8. Einfach ignorieren – Marcel Bartels ist im Grunde nichts anderes als ein gewöhnlicher Troll, der sich wichtig tun will …

    Kommentar von jo@chim — 30.07.05 15:22 #

  9. [...] Kennen Sie Blogshares? Der Seite liegt eine nette Idee zugrunde: auf Grundlage der Anzahl der ein- und ausgehenden Links von Weblogs (und deren jeweiliger Blogshares-Bewertung) wird ein “Aktienkurs” errechnet, der so den “Marktwert” eines Weblogs darstellt. Blogshares trägt nun auch zur Klärung der Frage bei, ob es sich beim Suchmaschinen-Spammer Marcel Bartels und seinem Parteibuch um Satire, nur ein besonders peinliches Exemplar von Sozialdemokrat oder etwas völlig anderes handelt. Die Blogshare-Abfrage auf Mein-Parteibuch.de offenbart nämlich Interessantes: Über ein Geflecht in seinem Besitz befindlicher kommerzieller Seiten wie z.B. Website Promotion – TrafficStatistic Web Directory – Programs and Web Resources oder MZL und Novatech Submission Site Reviews, etc. pp. die alle mit Mein-Parteibuch.de und wechselseitig ineinander versteckt verlinkt sind, treibt er den Marktwert (diesmal ohne Anführungszeichen) seines Seitenkonglomerats aus den Domains trafficstatistic.com, trafficstatistics.de und mzl.de hoch. “Frische Luft”, d.h. von aussen in seinen Verbund eingehende Links, holt sich Marcel Bartels durch simples Trollen, das Widerspruch von anderen Bloggern in den Comments auf Mein-Parteibuch.de auslöst. In letzter Zeit, nachdem sich immer weniger Blogger als Trollfutter auf seinen Seiten hergeben mögen, auch indem er klassisch deren Blogs mit Verweisen auf sein Parteibuch vollspammt. Ob es sich bei der Aktion nun lediglich um die eines Sozis handelt, der die Bodenhaftung angesichts der Kanzlerdämmerung Gerhard Schröders völlig verloren hat oder darum, die politische Blogsphere kommerziellen Interessen dienlich zu machen? Das kann und will ich hier nicht beurteilen. Virtuelle Hütchenspielerei betreibt Marcel Bartels allemal. Beitrag versenden – Abgelegt unter: Alle • Blogsphere [...]

    Pingback von antibuerokratieteam.de » Hütchenspieler in der Blogsphere — 31.07.05 11:18 #

  10. das eine sagen und das andere tun

    sozial ist, was arbeit schafft
    Die CDU meint damit, dass sie den Kündigungsschutz abschafft, so dass jeder, der in Zukunft seinen Arbeitsplatz wechselt, ohne Kündigungsschutz dasteht. [...] Aus selbstbewußten Mitarbeitern werden in Zuku…

    Trackback von problematik.net — 22.09.05 14:44 #

  11. na, zumindestens dürfte er der cdu und der fdp ein lieber wahlhelfer sein, denn gute werbung für die spd ist das beim besten willen nicht… ;-)

    Kommentar von problematik-blogger — 22.09.05 14:48 #

  12. Wirklich witzig! Ich hatte auch schon einen Dialog mit dem Herrn.
    Es ging um Tilidin. Herr Bartels vertritt die Meinung, dass dieses “Teufelszeug”, wie er meint, NeuKölln und den Rest der Welt verseucht und in das Vorzimmer der Hölle verwandelt (etwas überspitzt ausgedrückt).
    Bis dahin ist es nur seine Meinung, die im Zweifelsfall zu respektieren ist.

    Allerdings hat er alle Teilnehmers des Threads, die nicht seine Meinung teilten und sich einfach zu den Schmerzpatienten zählen als Lobbyisten der Pharmaindustrien abgetan.
    Die Welt des Bartels ist einfach gestrickt! Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.
    Ich hege die Vermutung (nicht mehr und nicht weniger), dass hier eine psychatrische Erkrankung die Ursache sein könnte – paranoide Schizophrenie? (Dies ist nur meine Meinung und eine Vermutung. Ich habe weder Beweise dafür, noch bin ich ein Fachmann ;) )

    Kommentar von Durden — 20.08.07 13:49 #

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